Artikel mit dem Tag "Mittelalter"
Der letzte Vorhang in al-Andalus: Über 250 Jahre lang trotzten die Nasriden dem wachsenden Druck der Reconquista. Inmitten von einem schier endlosen Wechselspiel der Sultane schufen sie mit der Alhambra ein Weltwunder aus Gips und Licht. Am Ende siegte die Reconquista von Isabella von Kastilien und Ferdinand von Aragón, nicht nur aufgrund eines "fiesen Tricks" über Boabdil, den letzten Emir
Nach dem Ende der Almohaden treten im Westen der islamischen Welt, in Marokko, Algerien und Tunesien neue Dynastien wie die Meriniden und Hafsiden auf den Plan. Zwischen prachtvoller andalusischer Kultur, blutigen Vater-Sohn-Konflikten und dem wachsenden Druck der christlichen Reconquista kämpfen sie um die Vorherrschaft. Eine Reise durch das 13. bis 16. Jahrhundert, die bis heute Spuren in Nordafrika hinterlässt.
al-Andalus: Ein Flickenteppich von 30 Taifa-Königreichen. Hilfe gegen die christliche Reconquista kommt aus Marokko: erst Almoraviden, dann Almohaden.
Kleine Dramen (ein Sultan verschwindet kurz, ein anderer erkältet sich im Kettenhemd), Pestepidemien, Timur Lenk und die Osmanen beenden das Mamluken-Reich.
Nach Baibars kommen Qalawun und an-Nasir mit Siegen über Mongolen und Kreuzfahrer. Akkon fällt und das Reich floriert, doch ein Gast aus Mali sorgt für eine beispiellose Inflation.
Nach dem Ende der Ayyubiden übernehmen die Mamluken – ehemalige Militärsklaven, die besser kämpfen als herrschen, aber beides mit Nachdruck betreiben. Mit Baibars I. bekommen sie einen Sultan, der die Kreuzfahrer zurückdrängt, die Mongolen aufhält und nebenbei seine Rivalen systematisch aus dem Weg räumt.
Ein Kalif, der nachts spurlos verschwindet, ein Wesir, der zum Gott erklärt wird, und ein Reich, das zwischen Kreuzrittern und Seldschuken zerbricht. Der Weg der Fatimiden – vom glanzvollen Zenit in Kairo bis zum dramatischen Ende durch Saladin. Warum scheiterte diese Großmacht am Nil wirklich?
Während die Macht der Abbasiden in Bagdad verblasste, stiegen in Ägypten neue Dynastien auf. Ahmad ibn Tulun wagte den ersten Schritt in die Autonomie, doch erst die Fatimiden veränderten die Landkarte des Islam.
Eine Ära des Umbruchs: Die Seldschuken als neue Schutzmacht des Islam, Eroberungszüge der Mongolen und der Untergang des abbasidischen Kalifats in Bagdad.
09 - Byzanz · 10. Januar 2026
Ein Kaiser ohne Reich, eine erneut unglückliche Kirchenunion und eine Freundschaft, die den Untergang nur aufschob: Das fesselnde Finale der byzantinischen Geschichte.