Artikel mit dem Tag "Mittelalter"
Nach dem Tod Dschani Begs versinkt die Goldene Horde im Chaos. Mamai zieht als mächtiger Feldherr die Fäden, Toktamisch stellt die Einheit des Reiches noch einmal her und gerät schließlich mit Timur Lenk aneinander. Während Litauen und Moskau immer stärker werden, beginnt der Zerfall eines der größten Nachfolgereiche Dschingis Khans.
Das Reich der Goldenen Horde: Ein riesiges Gebiet, mongolische Eroberer und jede Menge familiäre Intrigen. Von Batu Khans Feldzügen in Europa bis zum fatalen Einfluss der Pest – wir begleiten die Khane auf ihrem Weg zur Macht. Eine Zeit, in der Thronfolgen eher durch Mord als durch Abstammung geregelt wurden und »Mutterliebe« in den mongolischen Steppen oft ein sehr dehnbarer Begriff war und wie aus einer Nomadenkultur eine dauerhafte Herrschaft entstand.
Nach dem Tod Dschingis Khans übernimmt Ögedei die Herrschaft über das größte Reich seiner Zeit. Doch schon mit der Aufteilung des Mongolenreiches auf die Familien der Söhne beginnt ein Prozess, der schließlich zur Entstehung von Goldener Horde, Tschagatai-Khanat, Il-Khanat und Yuan-Dynastie führt. Intrigen und Kriege prägen die Nachfolge der Großkhane.
Nach dem Sieg über die Rouran wurden die Kök_Türlen zur Weltmacht. Vom Kaspischen Meer bis zur Mandschurei erstreckten sich ihre Khaganate, sie kontrollierten die Seidenstraße, verbündeten sich mit Byzanz und hielten die Araber in Schach. Probleme gab es im Innern und mit den Nachbarn, vor allem mit China. Die Geschichte der Kök-Türken ist eine der faszinierendsten und turbulentesten Zentralasiens.
Der letzte Vorhang in al-Andalus: Über 250 Jahre lang trotzten die Nasriden dem wachsenden Druck der Reconquista. Inmitten von einem schier endlosen Wechselspiel der Sultane schufen sie mit der Alhambra ein Weltwunder aus Gips und Licht. Am Ende siegte die Reconquista von Isabella von Kastilien und Ferdinand von Aragón, nicht nur aufgrund eines "fiesen Tricks" über Boabdil, den letzten Emir
Nach dem Ende der Almohaden treten im Westen der islamischen Welt, in Marokko, Algerien und Tunesien neue Dynastien wie die Meriniden und Hafsiden auf den Plan. Zwischen prachtvoller andalusischer Kultur, blutigen Vater-Sohn-Konflikten und dem wachsenden Druck der christlichen Reconquista kämpfen sie um die Vorherrschaft. Eine Reise durch das 13. bis 16. Jahrhundert, die bis heute Spuren in Nordafrika hinterlässt.
al-Andalus: Ein Flickenteppich von 30 Taifa-Königreichen. Hilfe gegen die christliche Reconquista kommt aus Marokko: erst Almoraviden, dann Almohaden.
Kleine Dramen (ein Sultan verschwindet kurz, ein anderer erkältet sich im Kettenhemd), Pestepidemien, Timur Lenk und die Osmanen beenden das Mamluken-Reich.
Nach Baibars kommen Qalawun und an-Nasir mit Siegen über Mongolen und Kreuzfahrer. Akkon fällt und das Reich floriert, doch ein Gast aus Mali sorgt für eine beispiellose Inflation.
Nach dem Ende der Ayyubiden übernehmen die Mamluken – ehemalige Militärsklaven, die besser kämpfen als herrschen, aber beides mit Nachdruck betreiben. Mit Baibars I. bekommen sie einen Sultan, der die Kreuzfahrer zurückdrängt, die Mongolen aufhält und nebenbei seine Rivalen systematisch aus dem Weg räumt.