| Wann? | Was? |
| 395 bis 408 | Arcadius Kaiser im Oströmischen Reich |
| 395 | Prätorianerpräfekt Rufinus Berater von Arcadius |
| 395 bis 399 | Eutropios Berater von Arcadius |
| 405 bis 415 | Anthemius Berater von Arcadius, unter Theodosius II. bis 415 Regent |
| 407 | Überfall Alarichs auf dem Balkan |
| 408 | Noch einmal gemeinsame Konsuln im West- und im Ostreich |
| 408 bis 450 | Theodosius II. Kaiser des Oströmischen Reiches |
| 410 | Neugründung der platonischen Akademie durch Plutarch von Athen |
| 413 | Bau der Theodosianischen Mauer in Konstantinopel |
| 415 | Aelia Pulcheria, Schwester von Theodosius II., wird Regentin |
| 420/421 | Kurzer Konflikt mit den Persern |
| 426 | Theodosius II. schließt das Zeus-Heiligtum und beendet das offizielle Abhalten Olympischer Spiele |
| 431 | Ostrom unterstützt das Westreich beim Kampf gegen die Vandalen |
| 438 | Veröffentlichung der Gesetzessammlung Codex Theodosianus |
| 438 | Griechisch wird als Amtssprache zugelassen |
| 438/439 bis 457 | Yazdegerd II. persischer Großkönig |
| 441 | Kurzer Konflikt mit den Persern, der aber dazu führt, dass die dem Westreich für den Kampf gegen die Vandalen zugesagte Flotte vor Sizilien zurückgerufen wird |
| 447 | Angriff der Hunnen auf Konstantinopel kann von Falvius Zenon zurückgeschlagen werden. An der Donau besiegen die Hunnen den Feldherrn Arnegisclus. Der folgende Friedensvertrag hat für Konstantinopel schlechtere Bedingungen als die, die in der Zeit zuvor galten. |
| um 445 bis 471 | Aspar Heermeister im Oströmischen Reich. Am Ende lässt Leo I. ihn im Jahr 471 ermorden |
| 450 bis 457 | Markian Kaiser des Oströmischen Reiches |
| 457 bis 474 | Leo I. Kaiser des Oströmischen Reiches (für 2 Jahre von 465 bis 467 formal auch Herrscher im Weströmischen Reich) |
| 459 bis 484 | Peroz I. Großkönig der Perser. Er fällt im Kampf gegen die Hephtalithen |
| um 465 | Leo I. baut die Garde der excubitores auf |
| 468 | Ein Feldzug gegen die Vandalen scheitert. Die oströmische Flotte unter Basiliskos wird besiegt (Branderangriff) |
| 471 | Missglückter Putschversuch Ostrys' |
| 471 bis 489 | Akakios Patriarch in Konstantinopel. Nach ihm ist das Akakianische Schisma benannt |
| 474 | Leo II. Kaiser des oströmischen Reiches. Er ist noch ein Kind. Er ernennt seinen Vater Zenon zum Mitkaiser und stirbt noch im gleichen Jahr |
| 474 | Der oströmische Kaiser Zenon schließt einen Friedensvertrag mit den Vandalen und bestätigt deren Herrschaftsgebiet (Nordafrika, Balearen, Sardinien, Korsika, Sizilien) |
| 474 bis 491 | Zenon Kaiser des oströmischen Reiches |
| 474 | Zenon kauft den persischen Großkönig Peroz I. frei, der von den Hephtalithen gefangengenommen worden war |
| 475/476 | Erfolglose Usurpation von Basiliskos |
| 482 bis 519 | Akakianisches Schisma zwischen Konstantinopel und dem Papst, das mit einem Rückzieher des Patriarchen von Konstantinopel endet |
| 483 | Usurpation von Illus. Diese wird niedergeschlagen. Die Aufständischen können sich bis 488 in der isaurischen Felsenfestung Papyrios halten |
| 488 bis 496 und 499 bis 531 | Kavadh I. Großkönig der Perser |
| 491 bis 518 | Anastasios I. Kaiser des oströmischen Reiches |
| 499 | Niederlage gegen Protobulgaren. Danach lässt Anastasios die Langen Mauern vor Konstantinopel bauen |
| 502 bis 506 | Krieg mit den Persern |
| 507 | Konflikt mit den Ostgoten, eine oströmische Flotte greift Italien an |
| 508 | Ernennung des Frankenkönigs Chlodwig I. zum patricius |
| 510 | Frieden mit den Ostgoten |
| 512 | Unruhen in Konstantinopel vor dem Hintergrund religionspolitischer Zwiste um die Auslegung des Trishagions. Mit Flaviu Aerobindus wurde ein Gegenkaiser nominiert, der jedoch vor der eigentlichen Usurpation zurückschreckte |
| 514 bis 534 | Kaleb König im Reich von Aksum |
| 515 | Sieg über den Aufrührer Vitalian im Nachgang zu den religionspolitischen Auseinandersetzungen |
| 515 | Die Sabiren stoßen nach Armenien vor |
| 518 bis 527 | Justin I. Kaiser des oströmischen Reiches |
| 519 | Vereinbarung über Kirchenunion mit Papst Hormisdas |
| ca. 522 bis nach 527 | Tzath I. König der Lazen. Er wendet sich von den Persern ab und Konstantinopel zu, wo er sich 522 taufen lässt. |
| 525 | Papst Johannes (von Theoderich geschickt) in Konstantinopel. Er krönt Justin, wird aber nach seiner Rückkehr von Theoderich gefangengesetzt, da diese eine Verschwörung gegen sich vermutet |
| 525 | Kaleb, König von Aksum, besiegt mit byzantinischer Unterstützung die auf der Ostseite des Roten Meeres siedelnden Himyariten und weitet sein Reich entsprechend aus |
| 526 | Konflikt mit den Persern |
| 526 und 528 | Erdbeben in Antiochia |
| 528 | Bündnis mit den Hunnenführer Gordas |
| 527 bis 565 | Justinian I. Kaiser des oströmischen Reiches |
| 529 | Justinian schließt die platonische Akademie in Athen |
| 529 | Ein Aufstand der jüdischen Samaritaner wird blutig niedergeschlagen |
| 530/531 | Angriff der Perser unter Kavadh I. Der Feldherr Sittas kann den Vormarsch stoppen |
| Anfang 532 | Nika-Aufstand gegen Justinian. 30.000 Menschen sterben |
| 532 | "Ewiger Friede" zwischen Justinian und dem Perserkönig Chosrau I. Er hält acht Jahre |
| 532 bis 537 | Wiederaufbau der Hagia Sophia |
| 533 | Veröffentlichung der Digesten (oder Pandekten), einem vereinheitlichenden Gesetzeswerk, das Justinian beauftragt hatte |
| 533 | Belisar startet Feldzug gegen die Vandalen. Im September besiegt er Gelimer bei Ad Decimum |
| 540 | Ende des "Ewigen Friedens" mit Persien. Chosrau I. fällt in Syrien ein, stösst bis zum Mittelmeer vor und erobert Antiochia. Die Kämpfe verlagern sich in den nächsten Jahren nach Armenien und Lazika |
| 541 | Anicius Faustus Albinus Basilius jr. ist letzter Konsul. Danach wird das Amt duch Justinian I. abgeschafft |
| ab 541 | Pestepidemie im Oströmischen Reich ("Justinianische Pest") - in wiederkehrenden Ausbrüchen bis ins 8. Jahrhundert |
| 545 | kurzfristiger Waffenstillstand mit den Persern |
| 545 | Überfall der Slawen auf die Balkanprovinzen |
| 545 | Justinian überlässt den Anten die Stadt Turris an der Donau. Im Gegenzug sichern diese die Grenze |
| 548 bis 551 | jährliche Überfälle der Slawen auf die Balkanprovinzen |
| 551 | erneuter Waffenstillstand mit den Persern |
| 551 | Liberius etabliert eine byzantinische Provinz in Spanien. Teile davon gehen 570 wieder verloren, andere halten sich bis 625 |
| 552 bis 575 |
Istämi oder Sizabulos Herrscher der Kök-Türken |
| 553 | 2. Konzil von Konstantinopel |
| 558 | Sieg der Awaren über die Protobulgaren im Gebiet zwischen Wolga und Dnjestr |
| 559 | Ein Angriff der Kutriguren auf Konstantinopel wird von Belisar zurückgeschlagen |
| 562 | Friedensvertrag mit den Ostgoten |
| 562 | Friedensvertrag mit den Persern |
| 562 | Bücherverbrennung heidnischer Werke |
| ca. 562 bis 602 | Baian Herrscher der Awaren |
| 565 bis 578 | Justin II. Kaiser des Byzantinischen Reiches |
| 568 | Zug der Langobarden nach Italien. Ende der byzantinischen Herrschaft in Norditalien |
| nach 568 | Nach dem Zug der Langobarden nach Italien besetzen die Awaren die pannonische Tiefebene |
| 569 | Bündnis mit den Kök-Türken (gegen die Perser gerichtet). Bereits 570 ist es Makulatur |
| 571 | Friedensvertrag zwischen den Awaren und Justin II., der Tribute zahlt |
| 572 | erneute Konflikte mit den Persern. Byzanz verweigert die 562 vereinbarten Tributzahlungen |
| 07. 12.574 | Ernennung von Tiberios Constantius zum caesar. Justin II. aufgrund seiner Geisteskrankheit de facto nicht mehr Regent |
| 575 bis 603 | Tardu Herrscher der Kök-Türken |
| 577 | erneuter Pestausbruch |
| 578/579 | Niederschlagung eines Aufstands der Mauren unter Garmules in Nordafrika |
| 578 bis 582 | Tiberios II. Kaiser des Byzantinischen Reiches |
| 580 | Tiberios schickt eine kleine Einheit nach Italien zur Unterstützung des Kampfs gegen die Langobarden. Wenig Erfolg |
| 582 bis 602 | Maurikios Kaiser des Byzantinischen Reiches |
| 590/591 | Rebellion von Bahram Tschobin gegen den persischen Herrscher Chosrau II. Chosrau flieht an den byzantinischen Hof. Mit Hilfe von Byzanz kann Chosrau Bahram vertreiben |
| 591 | Frieden zwischen den Persern und Byzanz |
| 593 | Sieg auf dem Balkan |
| 597 | Überfall der Awaren auf die byzantinischen Balkanprovinzen |
| 599 bis 602 | Byzantinischer Feldzug gegen die Awaren. Verwüstung des Banat. 601 Vorstoß an die Theiß |
| 602 | Die Awaren schlagen die Anten, die für Byzanz die Donaugrenze sichern sollten |
| 602 bis 610 | Phokas Kaiser des Byzantinischen Reiches |
| 602 bis 617 | Baian II. Herrscher der Awaren |
| 603 | Angriff der Perser. Der Eroberungszug führt sie bis ans Mittelmeer |
| 603 | Friedensvertrag mit den Langobarden (angesichts des Angriffs der Perser) |
| 608/609 | Herakleios unterwirft sich Ägypten (Teil seines Putsches gegen Phokas) |
| 610 bis 638 | Sergios I. Patriarch von Konstantinopel. Verteidiger Konstantinopels gegen die Awaren im Jahr 626 |
| 610 bis 641 | Herakleios Kaiser des Byzantinischen Reiches |
| ab 612 | awarische Plünderungszüge auf dem Balkan |
| 613 | Die Perser erobern Antiochia |
| 614 | Die Perser erobern Jerusalem |
| 616 | Die Perser erobern Chalkedon am Bosporus |
| 618/619 | Eroberung Ägyptens durch die Perser |
| 619 | Die Perser erobern Alexandria |
| 623 | Die Awaren plündern Kreta |
| 623/624 | Friedensvertrag zwischen Byzanz und den Awaren |
| 624 | Eroberungszug von Herakleios in Armenien |
| 624 | Aufstand des Samo in Böhmen/Mähren gegen die Awaren |
| 625 | Die Westgoten erobern endgültig die byzantinische Provinz in Spanien |
| 626 | Awaren (und Perser) belagern erfolglos Konstantinopel |
| 627 | Bündnis zwischen Byzanz und den Kök-Türken |
| 628 | Kavadh II. Großkönig der Perser |
| 629/630 | Friedensvertrag mit den Persern, die alle eroberten Gebiete zurückgeben müssen |
| 630 | Schahrbaraz Großkönig der Perser |
| 630 bis 632 | Azarmidocht (630/631) und Boran (630-632), Töchter von Chosrau II., Herrscherinnen der Perser |
| 632/633 bis 651 | Yazdegerd III. (letzter) Großkönig der Perser |
| 635 | Kubrat, Herrscher der zu den Protobulgaren gehörenden Onoguren (reg. etwa 532 bis 650/665), kann sich von der awarischen Oberherrschaft befreien |
| 635 | Die Araber erobern Damaskus |
| 20.08.636 | Schlacht am Yarmuk, Sieg der Araber, Verlust von Syrien |
| 639/640 | Die Araber erobern Mesopotamien |
| 28.11.641 | Formelle Übertragung der Herrschaft in Ägypten an die Araber |
| 641 | Konstantinos III. kurzzeitig Kaiser des Byzantinischen Reiches |
| 641 | Herakleios' Witwe Martina und ihr Sohn, der Thronanwärter Heraklonas, werden nach Rhodos verbannt |
| 641 bis 668 | Konstans II. Kaiser des Byzantinischen Reiches |
| 645/646 | Ein Versuch, Alexandria zurückzuerobern scheitert |
| 647 | Die Region rund um Karthago wird vom Kalifen erobert. Die Stadt selbst hält sich noch bis 697/698 |
| 647 | Kalif Uthman ibn Affan greift Armenien an |
| 648 | Phrygien wird vom Kalift erobert |
| 650/651 | Kilikien und Isaurien fallen an das Kalifat |
| 654 | Das Kalifat erobert Rhodos und plündert Kreta |
| 654/655 | Sieg gegen die Araber in Kappadokien. Im Kaukasus siegen die Chasaren gegen die Truppen des Kalifats |
| 655 | Byzantinische Niederlage gegen das Kalifat in der Seeschlacht von Phoinix |
| 657/658 bis 662 | Waffenstillstand zwischen Byzanz und dem Kalifat |
| 662 | Angriff des neuen Kalifen Muawiya I. Konstans II. zieht sich nach Italien zurück. Syrakus wird Residenzstadt |
| 665 bis 700 | Kotrag, ein protobulgarischer Herrscher, gründet das Reich der Wolgabulgaren |
| 667 | Beginn der Themenorganisation im Byzantinsischen Reich |
| 667 | Alzek, Sohn des bulgarischen Herrschers Kubrat, zieht mit seinen Getreuen nach Italien. Er einigt sich mit dem Langobarden Grimoald auf eine Ansiedlung in der Adriaregion Molise |
| 668 | Batjaban (reg. 665 bis 668), Herrscher der Protobulgaren, muss sich den Casaren unterwerfen |
| 668 | Erfolglose Usurpation von Mizizios in Sizilien und von Saborios in Armenien |
| 668 bis 685 | Konstantinos IV. Kaiser des Byzantinischen Reiches |
| 678 | Ein Angriff der Araber auf Konstantinopel wird mit Hilfe des "Griechischen Feuers" zurückgeschlagen |
| 680 | Friedensvertrag zwischen Byzanz und dem Kalifat |
| 680 | Konstantinos IV. erkennt offiziell die Herrschaft der Langobarden in Italien an |
| 680/681 | 3. Konzil von Konstantinopel |
| 680 | Der Bulgare Kuwer errichtet in Makedonien ein kleines Khaganat, das später im Donaubulgarischen Reich aufging |
| 681 bis 701 | Asparuch Herrscher der Bulgaren (Donaubulgarisches Reich) |
| 683 | Gemeinsamer Sieg von Byzanz und den Berbern gegen das Kalifat bei der Oase Biskra |
| 685 bis 695 | Erste Herrschaft von Justinian II. im Byzantinischen Reich |
| 687 | Eine Vereinbarung zwischen Byzanz und dem Kalifat ermöglicht 12.000 Maroniten die Übersiedlung ins Byzantinische Reich |
| 687 | Byzanz erobert Zypern |
| 488/689 | Justinian II. besiegt die Bulgaren |
| 693 | Nach einem Angriff des Kalifen siegt Justinian II. zunächst in Armenien, muss dann aber beim heutigen Sivas in Anatolien eine deutliche Niederlage hinnehmen |
| 695 bis 698 | Leontios Herrscher im Byzantinischen Reich, nachdem er sich mit Hilfe der blauen Zirkuspartei an die Macht geputscht hatte. Justinian II. wird die Nase abgeschnitten und er wird auf die Krim verbannt |
| 697 | Die Araber erobern Karthago |
| 698 bis 705 | Apsimaros putscht sich an die Macht und wird als Tiberios III. Herrscher des Byzantinischen Reiches |
| 700/701 bis 721 | Terwel Herrscher des Donaubulgarischen Reiches |
| 705 | Bulgaren belagern Konstantinopel. Bei ihnen ist Justinian II. der auf diese Weise wieder an die Macht kommt |
| 705 bis 711 | Justinian II. erneut Kaiser des Byzantinischen Reiches |
| 708 | Justinian II. verliert die Schlacht von Anchialos gegen die Bulgaren |
| 711 | Aufstand in Cherson auf der Krim, der so erfolgreich ist, dass die Rebellen Konstantinopel erobern können. Ihr Anführer Philippikos Bardanes wird Kaiser |
| 711 bis 713 | Philippikos Bardanes Kaiser des Byzantinischen Reiches |
| 712 | Philippikos schlägt die Bulgaren |
| 713 bis 715 | Anastasios II. Kaiser des Byzantinischen Reiches. Er war der Sekretär von Philippikos und hatte sich an die Macht geputscht |
| 715 | Eine byzantinische Flottenexpedition nach Syrien scheitert. Der Flottenkommandant Theodosios putscht und kann nach sechsmonatiger Belagerung von Konstantinopel Anastasios vertreiben |
| 715 bis 717 | Theodosios III. Kaiser des Byzantinischen Reiches |
| 717 | Die Araber dringen bis vor Konstantinopel vor. Theodosios dankt mangels Unterstützung bei den eigenen Leuten ab. Anführer der Opposition war Konon, der als Leo III. neuer Herrscher wird |
| 717 bis 741 | Leo III. Kaiser des Byzantinischen Reiches |
| 718 | Der Bulgare Terwel hilft Byzanz im Kampf gegen die Araber. Der Sieg vor Konstantinopel beendet den Siegeszug der Araber gen Norden |
| 718, 727, 729 | Mehrere Usurpationsversuche können niedergeschlagen werden |
| 720 bis 725 | Yazid II. Kalif |
| 726 | Sieg über die Araber bei Nikaia |
| 730 | Rücktritt des Patriarchen Germanos, der sich gegen den von Leo vertretenen Ikonoklasmus wendet |
| 731 | Papst Gregor III. verurteilt den Ikonoklasmus |
| 737 | Die Araber besiegen die Chasaren |
| 738 | Bündnisvertrag mit den Chasaren (gegen das Kalifat gerichtet) |
| 740 | Sieg über die Araber bei Akroinon |
| 740 | Niederlage der Awaren gegen Herzog Odilo von Bayern |
| 741 bis 775 | Konstantinos V. Kaiser des Byzantinischen Reiches. Bis 743 hat sein Schwager Artabasdos die Macht. |
| 743 | Konstantinos V. beendet die Usurpation von Artabasdos |
| 743 | Konstantinos V. greift das Kalifat an |
| 746 | Konstantinos V. erobert Germanikeia |
| 747 | Die Byzantiner besiegen vor Zypern eine arabische Flotte |
| 750 | Im Kalifat wechselt die Dynastie von den Umayyaden zu den Abbasiden |
| 751 | Das Exarchat Ravenna fällt an die Langobarden |
| 751 | Papst Zacharias krönt Pippin zum König der Franken |
| 752 | Konstantinos V. erobert Metilene und Theodosiupolis |
| 753/754 bis 756 | Kormisosch Khan der Bulgaren (Zeitangaben unsicher) |
| 754 | Konzil von Hiereia. Bilderverehrung wird zur Häresie erklärt. Legaten des Papstes nehmen nicht teil |
| 755 | Die Bulgaren unter Khan Kormisosch greifen Konstantinopel an |
| 768 bis 777 | Telerig Khan der Bulgaren |
| 775 bis 780 | Leo IV. Kaiser des Byzantinischen Reiches |
| 778 | Leo IV. besiegt die Araber, die nach Kleinasien vordringen wollten |
| 780 | Leo IV. setzt einen "bilderfreundlichen" Patriarchen von Konstantinopel ein |
| 780 bis 797 | Konstantinos VI. Kaiser des Byzantinischen Reiches |
| 786 bis 809 | Harun ar-Raschid Kalif |
| 787 | 2. Konzil von Nicäa |
| 788 | Niederlage der Awaren gegen die Franken im Friaul |
| 790 | Irene, die Mutter von Konstantinos VI., bislang Regentin, putscht vergeblich |
| 791 bis 796 | erfolgreicher Krieg Karls des Großen gegen die Awaren |
| 792 | Konstantinos VI. rehabilitiert seine Mutter Irene, die 790 geputscht hatte |
| 797 | Erneuter Putschversuch von Irene, diesmal hat sie Erfolg |
| 797 bis 802 | Irene Herrscherin ("basilissa") des Byzantinischen Reiches |
| um 800 | Friedensvertrag zwischen Byzanz und dem Kalifat |
| 800 | Papst Leo III. krönt Karl den Großen zum Kaiser |
| 802 bis 811 | Nikephoros I. Kaiser des Byzantinischen Reiches (nach erfolgreichem Putsch gegen Irene) |
| 803 | Nikephoros schlägt die Usurpation von Bardanes Turkos nieder |
| 803 bis 814 | Krum Herrscher des Donaubulgarischen Reiches |
| 804 | Niederlage gegen Harun ar-Raschid in Phrygien. Anschließender Friedensschluss |
| 805 | Die Bulgaren besiegen die Awaren |
| 807 | Niederlage gegen die Bulgaren in Thrakien |
| 809 | Die Bulgaren erobern Serdica, das heutige Sofia |
| 810 | Venedig fällt an die Franken |
| 811 | Niederlage gegen die Bulgaren. Nikephoros fällt |
| 811 | Nikephoros Sohn Staurakios kurzzeitig Kaiser des Byzantinischen Reiches. Er dankt schnell ab und erliegt bald einer gegen die Bulgaren erlittenen Verwundung |
| 811 bis 813 | Michael I. Rhangabe Kaiser des Byzantinischen Reiches |
| 811 bis 827 | Agnello Partecipazio Doge von Venedig |
| 812 | Die Bulgaren erobern Mesembria an der Schwarzmeerküst. Michaels Gegenschlag endet in der Schlacht von Versinikia mit einer Niederlage. Er dankt daraufhin ab |
| 812/813 | Einigung zwischen Franken und Byzanz zur regionalen Aufteilung rund um die Adria. Byzanz erhält Süditalien, Istrien, die dalmatische Küste und Venedig |
| 813 | Bulgaren belagern Konstantinopel |
| 813 bis 820 | Leo V. Kaiser des Byzantinischen Reiches |
| 814 bis 831 | Omurtag Khan der Bulgaren |
| 815/816 | 30jähriger Friedensvertrag zwischen Byzanz und den Bulgaren |
| 820 bis 829 | Michael II. Kaiser des Byzantinischen Reiches |
| 821 bis 823 | Usurpation durch Thomas "den Slawen". Dreijähriger Bürgerkrieg |
| 824 | Eroberung Kretas durch die Araber |
| 827 | Die Araber besetzen fast ganz Sizilien |
| 828 | Endgültige Auflösung des awarischen Reiches durch Ludwig den Frommen |
| 829 bis 842 | Theophilos Kaiser des Byzantinischen Reiches |
| 831 | Palermo fällt an die Araber |
| 839 | Tarent fällt an die Araber |
| 833 bis 842 | al-Mutasim bi-Llah Kalif |
| 836 | Theophilos bricht den Friedensvertrag mit den Bulgaren. Er verliert danach sukzessive Festungen auf dem Balkan, auch die Via Militaria nach Singidunum (Belgrad) |
| 837 | Eroberung von Zapetra, dem Herkunftsort des Kalifen al-Mutasim |
| 838 | Die Araber erobern und zerstören Armorion, den Herkunftsort der aktuellen byzantinischen Dynastie. 42 byzantinische Anführer fallen in die Hände des Kalifen ("42 Märtyrer") |
| 840 | Verhandlungen zur Rückgabe von Kreta scheitern |
| 842 bis 867 | Michael III. Kaiser des Byzantinischen Reiches. Regentin ist bis 856 seine Mutter Theodora |
| 845 | Ermordung der 42 Märtyrer |
| 846 bis 870 | Rastislav Fürst der Mähren |
| 852 bis 889 | Boris I. Khan der Bulgaren |
| 853 | Sieg und Niederlage gegen die Araber |
| 856 | Michael III. schickt seine Mutter Theodora ins Kloster und übernimmt die Alleinherrschaft |
| 858 bis 867 | Nikolaus I. Papst |
| 863 | Michael III. schickt die Missionare Kyrill und Method nach Bulgarien |
| 864/865 | Übernahme des Christentums im Donaubulgarischen Reich. Boris I. lässt sich taufen |
| 867 bis 886 | Basileios I. Kaiser des Byzantinischen Reiches |
| 870 | Boris I., Khan der Bulgaren, stellt die eigenständige bulgarische Kirche unter die Hoheit des Patriarchen von Konstantinopel |
| 870 bis 892 | al-Mutamid Kalif der Abbasiden |
| 872 | Die Sekte der Paulikianer wird ausgeschaltet |
| 872 bis 882 | Johannes VIII. Papst |
| 878 | Syrakus fällt an die Araber |
| 881 bis 912 | Oleg Herrscher der Kiewer Rus |
| 883 | Erfolgloser Putsch des späteren Kaisers Leo IV. gegen seinen Vater Basileios I. |
| 885 | Friedensschluss mit dem armenischen Herrscherhaus der Bagratiden |
| 886 bis 912 | Leo IV. Kaiser des Byzantinischen Reiches |
| 893 bis 927 | Simeon I. Zar der Bulgaren |
| 894 | Simeon I. schlägt die Byzantiner |
| 896 | Erneuter Sieg der Bulgaren über das mit den Magyaren verbündete Byzanz. Im Anschluss kommt es zu einem Friedensschluss. Byzanz muss Tribute zahlen und verliert einen Landstrich an der Schwarzmeerküste |
| 902 | Die Araber erobern Taormina auf Sizilien |
| 907 oder 911 | Handelsvertrag zwischen Byzanz und der Kiewer Rus |
| 911 | Der Versuch Leos IV., Kreta zu erobern, scheitert |
| 912 bis 913 | Alexander Kaiser des Byzantinischen Reiches |
| 912 bis 936 | Heinrich I. deutscher König |
| 913/945 bis 959 | Konstantinos VII. Kaiser des Byzantinischen Reiches - bis 945 nur formal |
| 917/918 | Expansion des Bulgarischen Reiches bis zum Golf von Korinth |
| 920 bis 944 | Romanos I. Kaiser des Byzantinischen Reiches |
| 927 bis 969 | Petar I. Zar des Bulgarischen Reiches |
| 931 | Serbien löst sich aus dem Bulgarischen Reich |
| 941 | Die Waräger greifen das Byzantinische Reich an |
| 943/944 bis 981 | Pandulf I. "Eisenkopf" Herrscher von Capua und Benevent |
| 944 | Erfolge in Kleinasien gegen die Araber |
| 944 bis 945 | Stephanos und Konstantinos, Söhne von Romanos I., den sie ins KLoster schicken, kurzzeitig Herrscher des Byzantinischen Reiches. Sie können sich nicht gegen Konstantinos VII. behaupten und werden ebenfalls ins Kloster geschickt |
| 945 bis 967 | Saif ad-Daula Emir von Aleppo |
| 954 bis 972 | Swjatoslaw I. Igorewitsch Herrscher der Kiewer Rus |
| 959 bis 963 | Romanos II. Kaiser des Byzantinischen Reiches |
| 961 | Nikephoros Phokas erobert Kreta für das Byzantinische Reich |
| 963/969 | Abspaltung des Westbulgarischen Reiches von Bulgarien |
| 963 bis 969 | Nikephoros II. Phokas Kaiser des Byzantinischen Reiches |
| 963 bis 965 | Sieg im Krieg gegen Saif ad-Daula, Emir von Aleppo |
| 965 | Byzanz erobert Zypern. Die Eroberung Siziliens misslingt |
| 967 |
Die Kiewer Rus siegt gegen die Bulgaren. Deren Hauptstadt Preslaw wird erobert |
| 968 |
Kämpfe zwischen Byzanz und Otto I. /Pandulf I. in Italien. Weitgehend untentschiedener Ausgang |
| 969 bis 976 |
Johannes I. Tzimiskes Kaiser des Byzantinischen Reiches. Er kann Damaskus, und die Levanteküste mit Akkon, Sidon und Byblos erobern |
| 970 | Vergeblicher Usurpationsversuch von Bardas Phokas |
| 971 | Siegfrieden über die Kiewer Rus (gemeinsam mit den Petschenegen) |
| 971 | Byzanz erobert den Osten Bulgariens |
| 972 | Heirat von Otto II. mit der "Prinzessin" Theophanu Skleraina |
| 976 bis 1025 | Basileios II. Kaiser des Byzantinischen Reiches |
| 977 bis 997 | Roman Herrscher der Bulgaren |
| 978/980 bis 1015 | Wladimir I. Swjatoslawitsch Herrscher der Kiewer Rus. Verheiratung mit der byzantinischen Prinzessin Anna |
| 979 | Der Usurpationsversuch von Bardas Skleros scheitert |
| 987 | Gemeinsamer erfolgloser Usurpationsversuch von Bardas Phokas und Bardas Skleros |
| 988 | Gründung der Warägergarde. Wladimir I., Großfürst der Kiewer Rus, schickt diese Krieger nach Byzanz, um Basileios II. zur unterstützen |
| 992 | Handelsvertrag zwischen Byzanz und Venedig |
| 997 bis 1014 | Samuil Herrscher der Bulgaren |
| 1014 | Byzanz schlägt die Bulgaren in der Schlacht von Kleidion |
| 1018 | Byzanz erobert ganz Bulgarien. Das Westbulgarische Reich wird in das Byzantinische eingegliedert |
| 1020 |
Das Armenische Reich wird in das Byzantinische eingegliedert |
| 1025 bis 1028 |
Konstantinos VIII. Kaiser des Byzantinischen Reiches |
| 1025 bis 1043 |
Alexios I. Patriarch von Konstantinopel |
| 1027 bis 1072 |
Bagrat IV. Herrscher in Georgien |
| 1028 bis 1034 |
Romanos III. Argyros Kaiser des Byzantinischen Reiches |
| 1030 |
Byzantinische Niederlage gegen die Araber bei Azaz in der Nähe von Antiohia |
| 1034 bis 1041 |
Michael IV. Kaiser des Byzantinischen Reiches |
| 1035 bis 1087 |
Wilhelm "der Eroberer" Herzog der Normandie |
| 1037 |
30jähriger Friedensvertrag mit dem ägyptischen Kalifat der Fatimiden |
| 1037 |
Eroberung von Messina |
| 1040 |
Eroberung von Syrakus durch den Feldherrn Georgios Maniakes mit Unterstützung der Warägergarde von Harald Hardråde, König von Norwegen |
| 1040 bis 1041 |
Peter II. Deljan Zar von Bulgarien. Er stößt bis Thessaloniki vor, wird dort aber vernichtend geschlagen |
| 1041 bis 1042 |
Michael V. Kaiser des Byzantinischen Reiches |
| 1042 |
Stefan Vojislav von Zeta gründet das Fürstentum Duklja |
| 1042 |
Abul Gharib Arsruni Gouverneur der Provinz Kleinarmenien, aus der sich nach der Niederlage von Manzikert ein eigenständiges Königreich entwickelt |
| 1042 |
Zoe und Theodora III. Kaiserinnen des Byzantinischen Reiches |
| 1042 bis 1055 |
Konstantinos IX. Kaiser des Byzantinischen Reiches. Er muss diverse Usurpationsversuche überstehen (theophilos Erotikos auf Zypern, Georgios Maniakes (stirbt in einer Schlacht bei Thessaloniki, Leo Tornikios in Thrakien) |
| 1043 bis 1048 |
Michael Kerullis Patriarch von Konstantinopel |
| 1045 |
Annektion des armenischen Königreichs |
| 1046 (?) |
Konstantinos IX. verheiratet eine Tochter (Anastasia?) mit Wsewolod, dem Sohn des Großfürsten von Kiew Jaroslaw I., um den Frieden zwischen beiden Ländern zu untermauern |
| 1048 |
Friedensvertrag mit den Seldschuken |
| 1049 bis 1054 |
Leo IX. Papst |
| 1054 |
"Großes Schisma" zwischen der katholischen und orthodoxen Kirche |
| 1055 bis 1056 |
Theodora III. erneut Kaiserin des Byzantinischen Reiches |
| 1056 bis 1057 |
Michael VI. Bringas Kaiser des Byzantinischen Reiches |
| 1057 bis 1059 |
Isaak I. Komnenos Kaiser des Byzantinischen Reiches |
| 1057 bis 1085 |
Robert Guiskard Herrscher der Normannen auf Sizilien und in Süditalien. Byzanz kann lediglich Bari halten, das 1071 auch verlorengeht |
| 1058 |
Verbannung von Michael Kerullis |
| 1059 bis 1067 |
Konstantinos X. Dukas Kaiser des Byzantinischen Reiches |
| 1063 bis 1082 |
Alp Arslan Herrscher der Seldschuken |
| 1064 |
Die Seldschuken erobern Armenien und Kilikien |
| 1064 |
Die Ungarn erobern Belgrad |
| 1065/1066 |
Rebellion in Thessalien |
| 1066 bis 1087 |
Wilhelm "der Eroberer" König von England |
| 1067 bis 1078 |
Michael VII. formal Kaiser des Byzantinischen Reiches. Die Frau von Konstantinos X., Eudokia Makrembolitissa, ist zunächst Regentin |
| 1068 bis 1071 |
Eudokia Makrembolitissa heiratet am 01.01.1068 Romanos Diogenes, der als Romanos IV. zunächst Kaiser des Byzantinischen Reiches wird (formal neben Michael VII.) |
| 1071 |
Schlacht von Manzikert: Verrnichtende Niederlage gegen die Seldschuken. Romanos IV. wird gefangengenommen. Alp Arslan lässt ihn dann frei. Er kann sich aber nicht mehr gegen Michael VII. durchsetzen, wird geblendet und stirbt 1072 im Kloster |
| 1071 bis 1080 |
Philaretos Brachamios schafft zwischen Tarsos und Antiochia ein selbständiges Kleinreich |
| 1072 |
Bodinos zum ersten Mal serbischer Fürst |
| 1072 bis 1092 |
Malik Schah I. Herrscher der Seldschuken. Byzanz verliert weite Teile Anatoliens |
| 1074 bis 1077 |
Géza I. Herrscher von Ungarn |
| 1075 bis 1081 |
Kosmas I. Patriarch von Konstantinopel |
| 1077 bis 1086 |
Suleiman ibn Kutalmis Sultan der Rum-Seldschuken |
| 1077 bis 1095 |
Ladislaus I. Herrscher von Ungarn |
| 1078 bis 1081 |
Nikephoros III. Botaneiates Herrscher des Byzantinischen Reiches. Michael VII. hatte abgedankt und wurde später noch Metropolit von Ephesos |
| 1081 |
Robert Guiskard erobert Dyrrhachion, das heutige Durrës in Albanien |
| 1081 bis 1118 |
Alexios I. Komnenos Kaiser des Byzantinischen Reiches |
| 1082 bis 1101 |
Bodinos erneut serbischer Fürst, als Peter III. kurzzeitig auf Zar von Bulgarien |
| Mai 1082 |
Bündnis zwischen Byzanz und Venedig, das weitreichende Handelspriviöegien erhält |
| 1084 bis 1092 |
Abu#l-Qasim Emir von Nikaia |
| 1088 bis 1091 |
Krieg zwischen Byzanz und den Petschenegen auf dem Balkan. Letztere unterliegen am 29. April 1091 in der Schlacht von Levounion |
| 1088 bis 1099 |
Urban II. Papst |
| 1089 bis 1111 |
Bohemund von Tarent normannischer Herrscher in Tarent |
| 1092 | Münzreform von Alexios beendet eine Hyperinflation |
| 1094 bis 1098 | Thoros Herrscher von Edessa |
| 27.11.1095 |
Urban II. ruft in Clermont-Ferrand zum Kreuzzug auf |
| 1095 bis 1116 | Koloman Herrscher von Ungarn |
| 1096 |
"wilder" Kreuzzug von Peter von Amiens erreicht Konstantinopel, setzt nach Kleinasien über und wird von den Seldschuken zerrieben |
| 1096/1097 |
Zwischen Spätherbst 1096 und Mitte Mai 1097 treffen die Kreuzfahrer des 1. Kreuzzugs in Konstantinopel ein |
| 19.06.1097 |
Kreuzfahrer erobern Nikaia |
| 03.06.1098 |
Kreuzfahrer erobern nach siebenmonatiger Belagerung Antiochia, das danach von Muslimen unter dem Herrscher von Mossul Kerbogha belagert wird |
| 28.06.1098 |
Kreuzfahrer besiegen Kerbogha vor Antiochia. Motivation erhalten sie durch den Fund der Heiligen Lanze durch den Mönch Peter Bartholomäus. Diese wird im April 1099 allerdings als Fälschung entlarvt. Bohemund von Tarent bleibt als Herrscher in Antiochia |
| 15.07.1099 |
Kreuzfahrer erobern Jerusalem. Am 12.08.1099 wird ein muslimisches Entsatzheer besiegt. Gottfried von Boullion wird Herrscher von Jerusalem |
| 1100 bis 1118 |
Balduin von Boulogne Herrscher von Edessa |
| 1100 |
Bohemund, Herrscher von Antiochia, greift byzantinisches Gebiet an, muss sich zudem gegen muslimische Angriffe verteidigen |
| 1103/1104 |
Bohemund gerät in Gefangenschaft der muslimischen Danischmenden, kann sich befreien, unterliegt 1104 aber erneut bei Karrhai, dem antiken Carrhae. Er zieht sich nach Italien zurück. Seine folgenden Versuche, Byzanz anzugreifen, scheitern schnell bei Dyrrhachion gegen die durch Venedig unterstützen Byzantiner |
| 1103 bis 1130 | Sigurd I. Herrscher von Norwegen. Er geht auf Kreuzzug und erreicht 1110 das Heilige Land |
| 1104/1105 |
Eheschließung von Johannes II. Komnenos mit der ungarischen Prinzessin Piroska, Tochter von Ladislaus I. |
| 1105 bis 1154 |
Roger II. Herrscher von Sizilien und Süditalien |
| 1107 bis 1122 |
Ilghazi ibnArtuq Emir von Mardin und Aleppo |
| 1109 |
Gründung der Grafschaft Tripolis durch Raimund von Toulouse (der vierte Kreuzfahrerstaat nach Edessa, Antiochia und Jerusalem) |
| 1111 bis 1130 |
Bohemund II. Herrscher von Tarent |
| 1111 |
Bündnisvertrag zwischen Byzanz und Pisa, das Handelsprivilegien und ein Kontor in Konstantinopel erhält, was Venedig nicht freut |
| 1116 |
Konflikt zwischen Byzanz und Venedig, nachdem die Venezianer von Byzanz beanspruchte Gebiete in Dalmatien erobert hatten |
| 1116 bis 1131 |
Stephan II. Herrscher in Ungarn |
| 1118 bis 1131 |
Balduin II. König von Jerusalem |
| 1118 bis 1143 |
Johannes II. Komnenos Kaiser des Byzantinischen Reiches |
| 27.06.1119 |
Niederlage der Fürstentümer Edessa und Antiochia bei Sarmada gegen Ilghazi ibn Artuq, Emir von Mardin und Aleppo |
| 1122 |
Schlacht von Beroia: Byzantinischer Sieg über die Petschenegen |
| 1123 |
Venezianer erobern Tyros |
| 1125 bis 1137 |
Lothar III. Herrscher im Heiligen Römischen Reich |
| 1126 |
Johannes II. bestätigt die Handelsprivilegien Venedigs |
| 1127 |
Ungarischer Angriff auf byzantinisches Gebiet, der 1129 endgültig zurückgeschlagen werden kann. Auslöser war, dass Johannes dem ungarischen Thronanwärter Álmos Asyl gewährt hatte |
| 1127 bis 1146 |
Imad ad-Din Zengi Emir von Mossul |
| 1131 bis 1143 |
Fulko König von Jerusalem |
| 1131 bis 1146 |
Joscelin II. Graf von Edessa |
| 1136 bis 1149 |
Raimund von Poitiers Herrscher von Antiochia |
| 1137 |
Johannes besiegt bei seinem Versuch, die Kreuzfahrerstaaten unter seine Oberherrschaft zu bringen, das Emirat von Schaizar. Weitere Erfolge bleiben aus |
| 1137 bis 1180 |
Ludwig VII. König von Frankreich |
| 1138 bis 1152 |
Konrad III. deutscher König |
| 1143 bis 1180 |
Manuel I. Kaiser des Byzantinischen Reiches |
| 1144 |
Edessa fällt an das Emirat Mossul, wird kurzfristig von Joscelin II. zurückeroert, geht dann aber wieder an Imad ad-Din Zingis Sohn Nur ad-Din verloren |
| 1145 |
Der Halleysche Komet ist sichtbar |
| 1145 |
Raimund, Herrscher von Antiochia, schwört Manuel I. den Lehnseid |
| 1145 bis 1153 |
Eugen III. Papst. Er ruft am 1.12.1145 zu einem neuen Kreuzzug auf |
| 1146 |
Roger II. erobert Tunis und beherrscht damit das westliche Mttelmeer |
| 1146 bis 1174 |
Nur ad-Din Emir von Aleppo |
| 1147 |
Roger II. erobert Korfu und plündert Theben und Korinth |
| 1147 |
Die deutschen Truppen des 2. Kreuzzugs erreichen am 10. September Konstantinopel, die französischen am 4. Oktober |
| 25.10.1147 |
Niederlage der deutschen Kreuzfahrer bei Dorylaion gegen muslimische Truppen |
| 1149 |
Angriffe der Serben, die byzantinisches Gebiet auf dem Balkan besetzen |
| 1151 bis 1153 |
1. Feldzug Manuels gegen die Ungarn |
| 1153 bis 1160 |
Rainald von Châtillon Fürst von Antiochia |
| 1154 bis 1159 |
Hadrian IV. Papst |
| 1154 bis 1166 |
Wilhelm I. Herrscher von Sizilien und Süditalien |
| 1154 bis 1189 |
Heinrich III. König von England |
| 1155 |
Byzantinischer Angriff auf Unteritalien führt zur Eroberung von Bari, Trani, Brindisi und Tarent |
| 1156 |
Niederlage der Byzantinier bei Brindisi bedeutet den Verlust des Einflusses in Apulien. Zudem zeigen sich Wilhelms Schiffe vor Euböa |
| 1156 bis 1172 |
Vitale Michiel II. Doge in Venedig |
| 1156 bis 1192 |
Kilic Arslan Sultan der Seldschuken |
| 1158 |
Kleinarmenien muss die byzantinische Oberherrschaft anerkennen |
| 1158 bis 1161 |
vermehrte Vorstöße der Seldschuken in Kleinasien |
| 1159 bis 1181 |
Alexander III. Papst |
| 1161 |
Byzantinischer Sieg über die Seldschuken |
| 1162 bis 1192 |
Hugo III. Herzog von Burgund (Teilnehmer des 3. Kreuzzugs) |
| 1163 bis 1168 |
2. Feldzug Manuels gegen die Ungarn. Bosnien und Dalmatien werden erobert |
| 1163 bis 1174 |
Amalrich I. König von Jerusalem |
| 1163 bis 1201 |
Bohemund III. Fürst von Antiochia |
| 1164 |
Bohemund III. von Antiochia wird von Nur ad-Din gefangen genommen. Manuel I. kauft ihn (und andere) frei |
| 1165 |
mysteriöser Brief des Priesterkönihs Johannes an Manuel II. und andere Herrscher taucht auf |
| 1166 bis 1189 |
Wilhelm II. Herrscher von Sizilien und Unteritalien |
| 1167 |
Die oberitalienischen Städte gründen den Lombardenbund. Byzanz unterstützt den Bund, der sich gegen den Einfluss des Heiligen Römischen Reiches richtet |
| 1169 |
Ein Versuch des Königreichs Jerusalem gemeinsam mit Byzanz Ägypten zu eroberm, scheitert |
| 1171 |
Bei Unruhen in Konstantinopel wird das genuesische Viertel zerstört. Manuel gibt den Venezianern die Schuld und lässt am 12. März alle Venzianer verhaften |
| 1171/1172 |
Venedig rüstet eine Flotte, die bei Euböa auf eine byzantinische Delegation trifft. In Konstantinopel kommt es zu Verhandlungen. Die Flotte wird bei der Überwinterung auf Chios Opfer eine Seuche |
| 1172 |
Annäherung zwischen Manuel I. und Friedrich I. Barbarossa |
| 1172 |
Byzantinischer Sieg über die Serben |
| 1172 bis 1196 |
Béla III. Herrscher von Ungarn |
| 1174 bis 1193 |
Saladin Sultan von Ägypten |
| 1175 bis 1187 |
Ruben III. Herrscher von Kleinarmenien |
| 1176 |
Byzantinische Niederlage bei Myriokephalon gegen die Seldschuken |
| 1177 |
Annährung zwischen Papst Alexander III. und Friedrich I. Barbarossa |
| 1177 bis 1194 |
Leopold V. Herzog von Österreich |
| 1180 bis 1183 |
Alexios II. Kaiser des Byzantinischen Reiches. Regent ist als Protosebastos sein Cousin Alexios Komnenos |
| 1180 bis 1223 |
Philipp II. August König von Frankreich |
| 1183 bis 1185 |
Andronikos I. Kaiser des Byzantinischen Reiches. Er kommt durch eine Usurpation an die Macht, der viele Lateiner zum Opfer fallen |
| 1185 |
Wilhelm II. erobert Thessaloniki, wird dann aber im November von Isaak II. zurückgeschlagen. Zakynthos und Kefalonia bleiben normannisch |
| 1185 bis 1187 |
Urban III. Papst |
| 1185 bis 1191/1192 |
Isaak Komnenos Herrscher auf Zypern |
| 1185 bis 1195 |
Isaak II. zum ersten Mal Kaiser des Byzantinischen Reiches. Er kommt durch einen angezettelten Aufstandes an die Macht |
| 1186 |
Die Normannen vernichten die byzantinische Flotte. Sie unterstützen Isaak Komnenos auf Zypern |
| 1186 bis 1190 |
Peter IV. Herrscher der Bulgaren, deren Reich durch ihn und seinen Nachfolger Iwan Assen I.neu errichtet wird |
| 1186 bis 1192 |
Guido von Lusignan König von Jerusalem |
| 1187 |
Saladin schlägt am 4. Juli die Kreuzfahrer bei Hattin und erobert am 2. Oktober Jerusalem |
| 1187 |
Gregor VIII. Papst (21. Oktober bis 17. Dezember) |
| 1187 bis 1191 |
Clemens III. Papst |
| 11.05.1189 |
Friedrich I. Barbarossa bricht zum Kreuzzug auf |
| 1189 bis 1199 |
Richard I. Löwenherz König von England |
| 1190 |
Friedrich I. Barbarossa schlägt bei Inkonion (Konya) am 18. Mai die Muslime. Am 10. Juni ertrinkt er im Saleph (Göksu) |
| 1190 | Richard I. von England und Philipp II. August von Frankreich brechen zum Kreuzzug auf |
| 1190 |
Belagerung Akkons |
| 1190 bis 1194 |
Tankred von Lecce Herrscher von Sizilien und Süditalien |
| 1190 bis 1195 |
Iwan Assen I. Herrscher der Bulgaren |
| 1191 |
Richard I. befreit seine Schwester Johanna aus der Gefangenschaft Tankreds und schließt gemeinsam mit Philipp II. mit diesem einen Friedensvertrag |
| 1191 |
Richard I. erobert Zypern |
| 12.07.1191 |
Die Kreuzfahrer erobern Akkon |
| 1191 |
Nach der Abreise von Philipp II. ist Richard I. alleiniger Anführer der Kreuzfahrer. Er schlägt am 07. September Saladin und erobert am 10. September Jaffa |
| 1191 bis 1197 | Heinrich VI. Herrscher des Heiligen Römischen Reiches |
| 1191 bis 1198 | Coelestin III. Papst |
| 20.01.1192 | Die Kreuzfahrer erobern Askalon |
| 1192 |
Konrad von Montferrat kurzzeitig König von Jerusalem |
| Mai 1192 | Guido von Lusignan wird König von Zypern |
| 02.11.1192 |
Vertrag zwischen Saladin und Richard I. Die Eroberungen der Kreuzfahrer bleiben in deren Besitz, Saladin erhält lediglich Askalon. Akkon wird Hauptstadt des Königreichs Jerusalem |
| 1192 |
Richard I. wird auf seiner Rückreise in Österreich verhaftet |
| 1192 bis 1196 |
Kai Chosrau I. zum ersten Mal Herrscher der Seldschuken |
| 1192 bis 1205 |
Enrico Dandolo Doge in Venedig |
| Januar 1193 |
Johann "Ohneland" wird von Philipp II. August mit der Normandie belehnt |
| 29.06.1193 |
Vertrag zwischen Heinrich VI. Richard I. und Leopold V. von Österreich zur Freilassung Richards gegen die Zahlung von 150.000 Mark |
| 04.02.1194 |
Richard I. wird auf dem Hoftag zu Mainz aus der Haft entlassen. Er muss Heinrich VI. huldigen |
| 1195 bis 1203 |
Alexios III. Kaiser des Byzantinischen Reiches |
| 1196 bis 1197 |
Peter IV. erneut Herrscher der Bulgaren |
| 1197 bis 1207 |
Kalojan Assen Zar der Bulgaren |
| 1198 |
Der Deutsche Orden entsteht aus einer Bruderschaft zur Krankenpflege |
| 1198 bis 1204 |
Johannes X. Kamateros orthodoxer Patriarch von Konstantinopel/Nikaia |
| 1198 bis 1208 |
Philipp von Schwaben deutscher König |
| 1198 bis 1216 |
Innozenz III. Papst. Er ruft gleich zu Beginn seiner Amtszeit einen Kreuzzug aus, den Venedig organisiert und sich gut bezahlen lässt. Es nimmt auch Einfluss auf den Verlauf (Eroberung von Zara) |
| 1199 bis 1216 |
Johann "Ohneland" König von England |
| 1200 bis 1218 |
al-Adil I. ayyubidischer Sultan in Ägypten |
| 1201 bis 1209 |
Konrad von Krosigk Bischof von Halberstadt. Er bringt einige Gegenstände vom 4. Kreuzzug mit nach Hause |
| Juni 1203 |
Die Truppen des 4. Kreuzzugs erreichen Konstantinopel. Das ursprüngliche Ziel Ägypten wurde auf Betreiben von Alexios IV. aufgegeben, der den Kreuzfahrern viel Geld und Unterstützung verprochen hatte |
| 1203 bis 1204 |
Isaak II. erneut Kaiser des Byzantinischen Reiches, Mitkaiser: Alexios IV. |
| 1204 |
Nikolaos Kanabos kurzzeitig Byzantinischer Kaiser (Isaak II. und Alexios IV. wurden aufgrund ihrer kreuzfahrerfreundlichen Haltung abgesetzt) |
| 1204 |
Alexios V. Murtzuphlos kurzzeitig Byzantiniscer Kaiser |
| 9.-12.04.1204 |
Die Kreuzfahrer stürmen und erobern Konstantinopel. Alexios V. flieht |
| 1204 |
Das Lateinische Kaiserreich folgt dem Byzantinischen Reich (bis 1261). Venedig erhält eine Reihe von Stützpunkten auf der Peloponnes, Korfu, die Ionischen Inseln, in der Ägäis (u.a. auf Euböa/Negroponte) und erwirbt Kreta |
| 1204 bis 1205 |
Balduin I. (Graf von Flandern und Hennegau) Kaiser des Lateinischen Kaiserreiches. Bonifatius von Montferrat konkurriert mit ihm und wird schließlich König des Königreichs Thessaloniki, das zum Lateinischen Kaiserreich gehört. Bonifatius gründet die Grafschaften Theben-Athen und Achaia |
| 1204 bis 1205 |
Konstantinos Laskaris formal Kaiser des Byzantinischen Reiches. Er floh mit seinem Bruder Theodoros vor den Kreuzfahrern nach Nikaia, wo er das Exilkaiserreich gründete |
| 1204 bis 1211 |
Thomas Morosini lateinischer Patriarch von Konstantinopel |
| 1204 bis 1212 |
David Komnenos Mitherrscher des Kaiserreichs von Trapezunt |
| 1204 bis 1222 |
Alexios I. Megas Komnenos Herrscher des Kaiserreichs von Trapezunt |
| 19.03.1205 |
Balduin I. schlägt den Herrscher von Nikaia Konstantinos Laskaris, der in der Schlacht vielleicht fällt |
| 14.04.1205 |
Balduin I. unterliegt bei Adrianopel dem bulgarischen Zaren Kalojan Assen. Balduin gerät in Gefangenschaft, in der er dann auch stirbt |
| 1205 bis 1211 |
Kai Chosrau I. zum zweiten Mal Herrscher der Seldschuken |
| 1205 bis 1215 |
Michael I. Komnenos Dukas Angelos Despot von Epirus |
| 1205 bis 1222 |
Theodoros I. Laskaris Kaiser von Nikaia |
| 1205 bos 1235 |
Andreas II. König von Ungarn |
| 1206 bis 1216 |
Heinrich von Flandern Kaiser des Lateinischen Kaiserreiches |
| 1207 |
Zweijähriger Waffenstillstand zwischen dem Lateinischen Kaiserreich und dem von Nikaia |
| 1207 bis 1218 |
Boril Zar der Bulgaren |
| 1210 |
Heinrich vertreibt Michael I., den Despoten von Epirus, aus Thessaloniki |
| 1210 bis 1224 |
Demetrius von Montferrat König von Thessaloniki |
| 1210 bis 1225 |
Johann von Brienne Herscher des Königreichs von Jerusalem (1210 bis 1212 als König, 1212 bis 1225 als Regent für seine Tochter Isabella II.) |
| 1211 |
Heinrich kann Angriffe der Bulgaren zurückschlagen |
| 1211 |
Schlacht von Antiochia: Theodoros Laskaris schlägt Kai Chosrau I. Alexios III., der zu den Seldschuken geflohen war, wird gefangengenommen |
| 1212 |
Heinrich kann Angriffe von Theodoros I. Laskaris zurückschlagen |
| 1212 |
Kinderkreuzzug |
| 1212 bis 1250 |
Friedrich II. Herrscher des Heiligen Römischen Reiches |
| 1214 |
Das Kaiserreich von Trapezunt unterliegt den Seldschuken |
| 1214 |
Friedensvertrag zwischen den Seldschuken und dem Lateinischen Kaiserreich, das bis nach Pergamon vorgedrungen war |
| 1215 bis 1230 |
Theodoros I. Angelos Komnenos Dukas Despot von Epirus |
| 1216 bis 1217 |
Peter von Courtenay Kaiser des Lateinischen Kaiserreiches. Er gelangt nie in sein Reich, wird auf der Reise dorthin vom Despoten von Epirus gefangen und ist danach verschollen |
| 1216 bis 1272 |
Heinrich III. König von England |
| 1217 bis 1219 |
Jolante von Hennegau Regentin des Lateinischen Kaiserreiches |
| 1217 bis 1221 |
5. Kreuzzug (scheitert vor Damiette) |
| 1218 bis 1238 |
al-Kamil Sultan von Ägypten |
| 1218 bis 1241 |
Iwan Assen II. Herrscher von Bulgarien |
| 1219 bis 1228 |
Robert von Courtenay Kaiser des Lateinischen Kaiserreiches |
| 1221 |
Das Heer des 5. Kreuzzugs scheitert bei Damiette vor Kairo |
| 1221 bis 1254 |
Johannes III. Dukas Kaiser von Nikaia |
| 1224 |
Schlacht von Poimanenon: Johannes III. schlägt Robert von Courtenay. Das Lateinische Kaiserreich verliert nahezu alle kleinasiatischen Besitzungen |
| 1224 |
Theodoros I., Despot von Epirus, besiegt das Königreich Thessaloniki und besetzt es |
| 1225 |
Johannes III. hat alle lateinischen Kräfte aus Kleinasien vertrieben |
| 1226 bis 1270 |
Ludwig IX. "der Heilige" König von Frankreich |
| 1227 |
Eine Seuche verhindert, dass Friedrich II. zum Kreuzzug aufbrechen kann |
| 1227 bis 1229 |
an-Nasir Dawud Herrscher von Damaskus |
| 1227 bis 1241 |
Gregor IX. Papst |
| 1228/1229 |
Kreuzzug Friedrich II. |
| 1228 bis 1261 |
Balduin II. Kaiser des Lateinischen Kaiserreiches |
| 28.02.1229 |
Frieden von Jaffa zwischen Friedrich II. und al-Kamil. Jerusalem, Sidon u.a. gehen an die Christen. Friedrich wird König von Jerusalem. Er verlässt am 1. Mai das Land, Adel und Geistlichkeit waren nicht auf seiner Seite |
| 1229 bis 1237 |
al-Aschraf Msa ibn Adil Herrscher von Damaskus |
| 1229 bis 1237 |
Johann von Brienne Mitkaiser des Lateinischen Kaiserreiches (und faktischer Herrscher), Kaiserkrönung 1231 |
| 1229 bis 1241 |
Ögedei Großkhan der Mongolen |
| 1235 |
Eine Belagerung Konstantinopels durch Johannes III. gemeinsam mit den Bulgaren scheitert |
| 1235 bis 1270 |
Béla IV. König von Ungarn |
| 1236 bis 1260 |
an-Nasir Yusuf Emir von Aleppo |
| 1237 bis 1266 |
Michael II. Komnenos Dukas Angelos Despot von Epirus |
| 1240 bis 1249 |
as-Saloh Nadschm ad-Din Ayyub Sultan von Ägypten |
| 1241 |
Siege der Mongolen bei Liegnitz und Muhi. Danach überraschender Rückzug aufgrun des Todes von Ögedei |
| 1241/1242 |
Bulgarien verliert im "Mongolensturm" seine Eigenständigkeit |
| 1243 |
Schlacht von Köse Dag: Niederlage der Seldschuken gegen die Mongolen |
| 1243 bis 1254 |
Innozenz IV. Papst |
| 1243 bis 1276 |
Uroš I. König von Serbien |
| 1244 |
Balduin II. hilft bei einem Ausgleich zwischen Friedrich II. und Innozenz IV. |
| 1244 |
Rückeroberung Jersualems durch die Muslime |
| 1246 |
Johannes III. erlangt die Oberherrschaft über Thessaloniki |
| 1246 bis 1248 |
Güyük Großkhan der Mongolen |
| 1246 bis 1278 |
Wilhelm II. von Villehardouin Fürst von Achaia |
| 1248 |
Ludwig IX. startet den 6. Kreuzzug. Er muss auf Zypern überwintern, wo ihn eine mongolische Gesandschaft besucht. |
| 1249 |
Niederlage der Kreuzfahrer bei al-Mansura in Ägypten |
| 1249 bis 1250 |
Turan Schah Sultan von Ägypten. Er wird von seiner Garde, den Mamluken, ermordet |
| 1250 bis 1254 |
Konrad IV. Herrscher des Heiligen Römischen Reiches |
| 1250 bis 1257 |
Izz ad-Din Aybak Sultan von Ägypten |
| 1251 |
Die ägyptischen Mamluken schlagen an-Nasir Yusuf, Emor von Aleppo, bei Kura am östlichen Rand des Nildeltas |
| 1251 |
Johannes III. erlangt die Oberherrschaft über das Despotat von Epirus |
| 1252 bis 1268/1275 |
Bohemund IV. Herrscher von Antiochia (bis 1268) und Tripolis (bis 1275) |
| 1254 |
Ludig IX. verlässt Palästina und kehrt nach Frankreich zurück |
| 1254 bis 1258 |
Theodoros II. Dukas Laskaris Kaiser von Nikaia |
| 1258 bis 1261 |
Johannes IV. Dukas Laskaris Kaiser von Nikaia. Da dieser erst acht Jahre alt ist, braucht es Regenten. Hier setzt sich der spätere Kaiser Michael VIII. durch |
| 1258 bis 1266 |
Manfred, Sohn von Friedrich II., Herrscher von Sizilien |
| 1259 |
Schlacht von Pelagonia: Sieg von Nikaia über Achaia/Epirus |
| 1259 bis 1282 |
Michael VIII. Palaiologos Kaiser von Nikaia und ab 1261 des Byzantinischen Reiches |
| 1260 |
Nach Ägypten übernehmen die Mamluken auch die Macht in Syrien |
| 1260 bis 1277 |
as-Zahhir Baibars I. Sultan von der Mamluken |
| 24./25.07.1261 |
Eroberung Konstantinopels durch Michael VIII. Ende des Lateinischen Kaiserreiches |
| 1265 bis 1268 |
Clemens IV. Papst |
| 1266 bis 1285 |
Karl I. von Anjou Herrscher in Sizilien, nachdem er in der Schlacht von Benevent Manfred besiegt hatte |
| 1267 bis 1275 |
Joseph I. Galesiotes zum ersten Mal Patriarch von Konstantinopel |
| 1267 bis 1284 |
Hugo III. König von Zypern (nominell als Hugo I. auch König von Jerusalem) |
| 1268 |
Karl I. von Anjou vertreibt die Staufer endgültig aus Sizilien |
| 1268 |
Baibars I. erobert Antiochia |
| 1270 |
7. Kreuzzug, der unter der Führung von Ludwig IX. schnell in Tunis endet. Ludwig stirbt an einer Seuche, mit dem Sultan von Tunis wird Frieden geschlossen |
| 1271 |
Eine mamlukische Flotte scheitert vor Zypen. Sie läuft auf ein Riff. |
| 1271 bis 1276 |
Gregor X. Papst |
| 1272 |
Zehnjähriger Waffenstillstand zwischen Baibars I. und Hugo III. von Zypern |
| 1272 bis 1307 |
Edward I. König von England |
| 1274 |
Konzil von Lyon. Michael VIII. verkündet die Kirchenunion unter Führung des Papsttums, ohne sich vorher mit der orthodoxen Geistlichkeit abgestimmt zu haben |
| 1275 bis 1282 |
Johannes XI. Bekkos Patriarch von Konstantinopel. Joseph I. war w/Widerstands gegen das Lyoner Konzil abgesetzt worden |
| 1276 bis 1285 |
Peter III. König von Aragon |
| 1281 bis 1285 |
Martin IV. Papst |
| Ostern 1282 |
"Sizilianische Vesper": Revolte gegen die französische Herrschaft durch Karl von Anjou mit Unterstützung durch Peter III. von Aragon |
| 1282 bis 1321 |
Uroš II. Milutin serbischer König |
| 1282 bis 1328 |
Andronikos II. Kaiser des Byzantinischen Reiches |
| 1283 |
Verlängerung des Waffenstillstands zwischen Mamluken und Kreuzfahrerstaaten um weitere zehn Jahre |
| 1283 |
Joseph I. Galesiotes zum zweiten Mal Patriarch von Konstantinopel |
| 01. Juni 1283 |
Duell zwischen Peter III. von Aragon und Karl von Anjou in Bordeaux findet nicht statt. Beide erklären sich zum Sieger. Am Ende behauptet Peter III. die Herrschaft auf Sizilien, Karl die in Unteritalien |
| 1285 bis 1309 |
Karl II. von Anjou Herrscher von Süditalien |
| 1290 |
Massaker italienischer Soldaten an muslimischen Händlern in Akkon. Der bis 1293 laufende Waffenstillstand ist damit gebrochen |
| 1291 |
Die Mamluken erobern Akkon |
| 1296 bis 1337 |
Friedrich II. Herrscher von Aragon und Sizilien |
| 07.09.1298 |
Seeschlacht von Curzola: Genua schlägt Venedig |
| 1299 bis 1326 |
Osman Gazi I. Herrscher des Osmanischen Reiches |
| 1300 |
Byzantinische Niederlage gegen die Osmanen |
| 31.08.1302 |
Frieden von Caltabellotta: Sizilien geht an Friedrich II von Aragon, Süditalien an Karl II. von Anjou |
| 1302 |
Byzantinische Niederlage gegen die Osmanen |
| 1302 |
Andronikos II. verpflichtet die Katalanische Kompanie unter Roger de Flor |
| 1304 |
Chios wird genuesisch |
| 1304 |
Byzantinische Niederlage gegen die Bulgaren |
| 1307 |
Die Katalanische Kompanie zerstört Gallipoli |
| 1308 bis 1311 |
Walter V. von Brienne Herrscher der Grafschaft Theben-Athen |
| 15.03.1311 |
Die Katalanische Kompanie erobert die Grafschaft Theben-Athen. Ihr Anführer Berengar de Rocafort errichtet eine eigenständige Herrschaft |
| 1311 |
Byzantinische Niederlage gegen die Osmanen |
| 1321 |
Teilung des Byzantinischen Reiches zwischen Andronikos II. und seinem Sohn Andronikos III. nach längerem Bürgerkrieg |
| 1322 |
Aufhebung der Teilung des Byzantinischen Reiches. Gleichberechtigte Herrschaft von Andronikos II. und Andronikos III. |
| 1328 bis 1341 |
Andronikos III. Kaiser des Byzantinischen Reiches |
| 1341 bis 1391 |
Johannes V. Kaiser des Byzantinischen Reiches - aufgrund seines Alters zunächst mit bzw. verdrängt von Mitherrschern |
| 1347 bis 1354 |
Johannes VI. Kantakuzenos Kaiser des Byzantinischen Reiches |
| 1354 bis 1355 |
Marino Faliero Doge von Venedig |
| 1359/1362 bis 1389 |
Murad I. Herrscher des Osmanischen Reiches |
| 18.10.1369 |
Johannes V. unterschreibt das katholische Glaubensbekenntnis |
| 1370 bis 1405 |
Timur Lenk Herrscher der Mongolen |
| 1371 bis 1389 |
Lazar Hrebeljanović Herrscher der Serben mit Vuk Branković |
| 1371 bis 1396 |
Vuk Branković Herrscher der Serben mit Lazar Hrebeljanović |
| 1373 |
Byzanz erkennt die Oberherrschaft der Osmanen an |
| 1376 bis 1379 |
Andronikos IV. Kaiser des Byzantinischen Reiches |
| 1380 bis 1422 |
Karl VI. König von Frankreich |
| 1387 |
Murad I. erobert Thessaloniki |
| 1387 bis 1437 |
Sigismund König von Ungarn (ab 1411 auch römisch-deutscher König) |
| 1388 |
Sieg der Serben über die Osmanen |
| 15.06.1389 |
Schlacht auf dem Amselfeld: Sieg der Osmanen über die Serben. Murad I. fällt |
| 1389 bis 1402 |
Bayezid I. Herrscher der Osmanen |
| 1390 |
Johannes VII. Gegenkaiser des Byzantinischen Reiches |
| 1391 bis 1425 |
Manuel II. Kaiser des Byzantinischen Reiches |
| 1391/92 bis 1444 |
Markus Eugenikos Erzbischof von Ephesus. Er organisiert ab 1439 den Widerstand gegen die Unterwerfung von Johannes VIII. unter den Papst |
| 1393 |
Schlacht von Rovine: Sieg der Osmanen über Bulgarien, das seine Eigenständigkeit verliert |
| 1394 |
Osmanischer Belagerungsring rund um Konstantinopel |
| 25.09.1396 |
Schlacht von Nikopolis: Sigismund unterliegt den Osmanen |
| 1397 |
Die Osmanen erobern Athen |
| 1399 |
Der von Karl VI. geschickte Marschall Jean II. Le Maingre durchbricht den osmanischen Belagerungsring rund um Konstantinopel |
| 1399 bis 1402 |
Johannes VII. Mitkaiser des Byzantinischen Reiches |
| 28.07.1402 |
Schlacht von Ankara: Vernichtende Niederlage der Osmanen gegen die Mongolen unter Timur Lenk |
| 1413 bis 1421 |
Mehmed I. Sultan der Osmanen |
| 1416 bis 1458 |
Alfons V. König von Aragon (als Alfons I. auch Herrscher von Sizilien und Neapel) |
| 1421 bis 1451 |
Murad II. Sultan der Osmanen |
| 1425 bis 1448 |
Johannes VIII. Kaiser des Byzantinischen Reiches |
| 1427 bis 1456 |
Durad Branković Herrscher der Serben |
| 1430 |
Die Byzantiner erobern Patras und einige weitere Orte zurück |
| 1431 bis 1447 |
Eugen IV. Papst |
| 1434 bis 1444 |
Wladislaw III. König von Polen und Ungarn |
| 1439 |
Johannes VIII. unterwirft sich dem Papst |
| 1440 |
Osmanische Belagerung von Belgrad wird zurückgeschlagen |
| 1442 |
Osmanische Belagerung von Hermannstadt wird zurückgeschlagen |
| 1443 |
Ein von Papst Eugen initiierter Kreuzzug führt bis nach Adrianopel, wo 1444 ein zehnjähriger Friedensvertrag geschlossen wird |
| 1444 |
Schlacht von Varna: Niederlage von Wladislaw III., den Serben und Ungarn gegen die Osmanen. Die Kreuzfahrer hatten sich nicht an den Friedensvertrag gehalten |
| 1444 bis 1446 |
Erste Regierungszeit von Mehmed II. als Sultan der Osmanen |
| 1449 bis 1453 |
Konstantinos XI. (letzter) Kaiser des Byzantinischen Reiches |
| 1451 bis 1482 |
Zweite Regierungszeit von Mehmed II. als Sulten der Osmanen |
| 06.04.1453 |
Beginn des Bombardements von Konstantinopel |
| 29.05.1453 |
Eroberung von Konstantinopel durch die Osmanen |
| 1461 |
Ende des Kaiserreichs von Trapezunt |