Barquq übernimmt die Macht, zwei Mal
Das letzte Mal haben wir noch erlebt, dass der Tscherkesse Barquq die Macht im Mamluken-Sultantat übernommen hat. Er setzte 1382 Haddschi II., den von ihm noch installierten letzten Sultan der türkischen Bahri-Dynastie ab und übernahm selbst die Herrschaft.
Die anderen Emire fanden diese Enwicklung nicht so ganz toll. Barquq hatte einiges zu tun, seinen Anspruch durchzusetzen. Zunächst gelang ihm dies zwar, doch 1389 revoltierten eine Reihe syrischer Statthalter. Eine ihrer Forderungen war, dass wie in alten Zeiten der Kalif als religiöser Führer auch die weltliche Macht in den Händen halten sollte. Dies war zu dieser Zeit immer noch ein Abbaside, al-Mutawakkil I. mit Namen (gest. 1406, amt. 1362 bis 1377, 1377 bis 1383 und 1389 bis 1406). Mit der Unterstützung vor allem der Mongolen konnten die Rebellen Damaskus besetzen und in Richtung Kairo marschieren. Als dort immer mehr Emire zu den Aufständischen überliefen, floh Barquq in das für abgesetzte Sultane äußerst beliebte Kerak und überließ im Mai 1389 erneut Haddschi II. den Thron. Auch dessen zweite Herrschaftsperiode endete jedoch sehr zügig. Die Führer der Usurpatoren zerstritten sich, bereits am 1. Februar 1390 konnte Barquq wieder in Kairo einziehen.
Auswirkungen mongolischer Expansion
War die Zeit der Bahri-Dynastie auch von vielen Streitigkeiten zwischen den Emiren der Mamluken selbst geprägt, so herrschte doch an den Außengrenzen weitestgehend Ruhe, da man mit den aus dem Großreich Dschingis Khans entstandenden mongolischen Reichen entsprechende Verträge geschlossen hatte – zunächst der Goldenen Horde und dann auch mit dem Il-Khanat. Machtverschiebungen zwischen den mongolischen Khanaten und innere Zwistigkeiten sorgten dann aber für Bewegung. Auf die Mamluken kamen stürmische Zeiten zu.
Zwischen der Goldenen Horde unter ihrem Khan Toktamisch (etwa 1342 bis 1406, reg. etwa 1380 bis 1395) und dem Herrscher Transoxaniens Timur Lenk (»der Lahme«), den die Belesenen unter uns als Tamerlan aus dem Gedicht von Edgar Allan Poe kennen, kam es zwischen 1387 und 1395 zu einem intensiven Machtkampf, den Timur mit etwas Glück letztlich gewann. Nach diesem Erfolg weitete er seine Herrschaft weiter aus. Chorasan, Iran und der Irak waren bereits unterworfen, nun ging es in Richtung Osten nach Dehli, das 1398 fiel, und nach Südwesten, was für die Mamluken deutlich bedrohlicher war. 1401 fielen Bagdad und Damaskus in die Hände der Mongolen.
Faradsch: Probleme, eine Pause und das Ende
Mit diesem Problem musste sich Barquqs Sohn und Nachfolger an-Nasir Faradsch (1386 bis 1412, reg. 1399 bis 1412) herumschlagen. Oder besser: er hätte es müssen. Er kam nur nicht dazu, da die Machtkämpfe zwischen den mamlukischen Emiren ihn zwangen, in Kairo zu bleiben. Epidemien und Hungersnöte verschärften die Situation.
Wie kippelig die Situation für den Sultan war, zeigt, dass er am 20. September 1405 plötzlich und spurlos verschwand. Die Emire setzten daraufhin seinen noch nicht erwachsenen Bruder al-Mansur Abd al-Aziz (nach 1390 bis 1406, reg. 1405) auf den Thron. Der hatte sich dort kaum hingesetzt, da kam Faradsch wie Kai aus der Kiste zurück. Am 28. November war er wieder im Spiel und mit Unterstützung des mächtigsten Emirs, eines Herrn Yaschbak (gest. 1408), auch neuerlich am Ruder. Viel Fortune hatte er auch weiterhin nicht. Im Mai 1412 wurde er ermordet.
(K)ein Revival der Abbasiden
Treiber dieses Umsturzes waren die Rechtsgelehrten, die dann auch dafür sorgten, dass mit al-Mustain II. (etwa 1390 bis 1414/1430, amt. 1406 bis 1414) mal wieder ein abbasidischer Kalif auch die weltliche Macht übertragen bekam. Aus Sicht der mamlukischen Emire war seine Rolle allerdings nur die eines Platzhalters, dessen Rolle sich nach lediglich sechs Monaten erledigt hatte.
Der Emir al-Muaiyad Schaich (etwa 1369 bis 1421, reg. 1412 bis 1421) konnte sich als Sultan durchsetzen. Al-Mustain musste dann auch bald sein Kalifenamt aufgeben und wurde nach Alexandria verbannt. Der neue Sultan versuchte, des mamlukischen »Systems« der vielen miteinander konkurrierenden Emire Herr zu werden. Er zog die Zügel an, bekämpfte die Korruption und Vetternwirtschaft und erarbeitete sich so den Ruf eines Tyrannen. Er festigte die Grenzen des Reiches durch Feldzüge in Syrien und Anatolien. Insgesamt war er für den Erhalt der mamlukischen Herrschaft also von großer Bedeutung.
Das Mamluken-Reich am Ende?
Diese war nämlich bereits seit den Zeiten Faradschs heftigst bedroht. Die Eroberungen Timurs, die zwar mit seinem Tod im Jahr 1405 endeten, so dass Ägypten letztlich von der mongolischen Eroberungswelle verschont blieb, hatten das Mamluken-Reich stark belastet. Zur Finanzierung des Krieges hatte sich der Staat massiv verschulden müssen. Die Währung war zusammengebrochen, der Wiederaufbau der zerstörten syrischen Städte konnte daher nicht finanziert werden. Zudem hatte Timur die besten Handwerker in seine Hauptstadt Samarkand verschleppen lassen, so dass es auch schlicht an der Fähigkeit zum Wiederaufbau mangelte. Pestepidemien, die insgesamt seit 1346 rund ums Mittelmeer und im restlichen Europa grassierten, Missernten, Hungersnöte und Überfälle von Beduinenstämmen kamen hinzu. Von dieser Krise konnte sich Ägypten bis zur osmanischen Eroberung nicht wieder erholen.
Der Sultan tanzt nicht im Kettenhemd
Nach al-Muaiyad Schaichs Tod im Jahr 1421 kam sein Sohn al-Muzaffar Ahmad II. (1419 bis 1439, reg. 1421) an die Macht. Der war 18 – allerdings nicht 18 Jahre, sondern 18 Monate. Noch im selben Jahr heiratete der Emir az-Zahir Tatar (um 1390 bis 1421, reg. 1421) die Mutter des Kleinkindes und setzte sich am 29. August selbst auf den Thron. Auch er wusste um die Gefahren, die der Job als Sultan mit sich bringt und trug vorsichtshalber immer ein Kettenhemd unter seiner Kleidung. Wir wollen jetzt nicht über die wärmeleitenden Eigenschaften von Eisen oder anderer Metalle sprechen. Wir konstatieren einfach, dass sich Herr Tatar eine chronische Erkältung zuzog und an dieser am 30. November 1421 verstarb. Wir lernen daraus und werden künftig unsere Kettenhemden insbesondere im Winter nur noch selten tragen.
Wir sparen uns jetzt die Reihe der Sultane einzeln weiter durchzugehen. 1426 konnte Barsbay (1369 bis 1438, reg. 1422 bis 1438) Zypern erobern und so dem Unwesen der christlichen Piraten im östlichen Mittelmeer Einhalt gebieten. Wirtschaftlich wurden die Probleme größer, da mittlerweile der Seeweg um das Kap der Guten Hoffnung entdeckt worden war und die Handelsströme aus Indien und dem Fernen Osten nicht mehr zwingend durch mamlukisches Gebiet führten.
1453 hatten die Osmanen mit Konstantinopel die Hauptstadt des Byzantinischen Reiches erobert. 1461 folgte mit dem Kaiserreich Trapezunt der letzte dessen Nachfolgestaaten. Die Osmanen waren die beherrschende muslimische Macht geworden und kamen nun auch zunehmend in Konflikt mit der Mamluken-Herrschaft in Syrien und Ägypten, zumal diese ja auch die Wege zu den heiligen Stätten auf der arabischen Halbinsel kontrollierten.
Chuschqadam: Konflikte mit den Osmanen
Diese Spannungen erlebte beispielsweise der Sultan Chuschqadam (1402 bis 1476, reg. 1461 bis 1467). Der osmanische Sultan Mehmed II., der Sieger von Konstantinopel, drohte mit einer Invasion, sollten sich die Verhältnisse auf den Straßen zu den heiligen Stätten in Jerusalem nicht bessern. Chuschqadam schickte besänftigend Geschenke, die Mehmed akzeptierte und im Juni 1464 mit einer osmanischen Gesandtschaft erwiderte. In dem Begleitschreiben nannte er den mamlukischen Sultan allerdings nicht mehr »Unser Vater, der Sultan der heiligen Stätten«, sondern nur »Unser Bruder, der Diener der Heiligen Stätten«. Die Vorrangstellung der Mamluken war Geschichte.
Der Streit wurde zwar vorläufig beigelegt, das Klima zwischen beiden Reichen blieb jedoch angespannt. Mehmed verweigerte so beispielsweise ein Bündnis gegen die Aq Qoyunlu. Das heißt übersetzt: »Jene mit weißen Hammeln«. So wird eine turkmenische Stammesföderation bezeichnet, die zwischen 1389 und 1507 in Nachfolge des Il-Khanats vom ost-anatolischen Diyarbakir ausgehend ein Reich errichten konnte, das sich schließlich über den Süden Aserbaidschans und Teile des Irak und des Iran erstreckte. Auch über die Nachfolge in dem südanatolischen Kleinfürstentum Dulkadir stritten sich Mehmed und Chuschqadam. In diesem Streit konnte sich nach zweijährigem Bürgerkrieg im Oktober 1467 Mehmeds Kandidat durchsetzen. Chuschqadams Idee, diese Entwicklung durch einen Feldzug zu revidieren, konnte er nicht umsetzen, da er noch 1467 verstarb.
Ihm folgte für ein paar Monate sein Sohn az-Zahir Bilbay (gest. 1468, reg. 1467) auf dem Thron, den wir hier nur wegen seines schönen Beinames al-Magnun, was wir mit »der Irre« übersetzen dürfen, erwähnen wollen. Eine Zuschreibung, die über die Jahrhunderte auch anderen zuzubilligen wäre. Wir machen uns unsere Gedanken und schweigen.
Es war eine Pest mit der Pest
Der Niedergang des mamlukischen Reiches setzte sich in den kommenden Jahren weiter fort. Der wesentliche Grund lag in dem weitgehenden Zusammenbruch der Landwirtschaft. Nach der ersten Pestepidemie in den Jahren 1347 bis 1349 folgten im fünfzehnten Jahrhundert zwölf weitere Wellen, die die Bauernschaft im Nilland massiv dezimierte. Die Entvölkerung ganzer Landstriche bot den Beduinenstämmen Oberägyptens viel Freiraum, sich dieser Ländereien zu bemächtigen, die damit den Mamluken nicht mehr zur Verfügung standen. Diese Entwicklung entzog dem ägyptischen Staat seinen Reichtum und seine Lebensgrundlage. Der größte Teil der Staatseinkünfte kam traditionell aus der Landwirtschaft. Im fünfzehnten Jahrhundert sanken die Erträge von neun auf weniger als zwei Millionen Dinar. Auch aufgrund der hohen Geldentwertung zu dieser Zeit ist es kaum möglich, hierfür ein aktuelles Äquivalent zu benennen. In guten Zeiten wog ein Golddinar zwischen 4,2 und 4,8 Gramm. Mit dem Einbruch der gesamten Wirtschaft sanken in Folge auch die Zolleinnahmen sowie die Erträge aus den verarbeitenden Industrien wie beispielsweise den Zuckerraffinerien.
Häufig wechselten die Sultane, und wenn es mal einem gelang, sich länger auf dem Thron zu halten wie etwa Qait-Bay (etwa 1416 bis 1496, reg. 1468 bis 1496), dann sorgte eine Pestepidemie für Verarmung und Hungersnöte. Auch wenn es der Wirtschaft schlecht ging, wurde doch in die Verteidigung des Landes investiert. Die 1477 auf den Ruinen des berühmten Leuchtturms von Alexandria erbaute Qait-Bay-Zitadelle in Alexandria ist ein eindrucksvolles Beispiel. Auch durch die Einführung der Arkebusen, der ersten Feuerwaffen, konnte in dem Krieg, der zwischen 1488 und 1491, andere sagen von 1485 bis 1490 mit den Osmanen zu führen war, die Taurusgrenze erfolgreich verteidigt werden. Trotz dieses Erfolges war es absehbar, dass das Mamlukenreich seinem Ende entgegenging. Eine neuerlich schwere Pestepidemie sorgte 1492 für einen massiven Aderlass, ein Drittel der Bevölkerung musste sterben.
Al-Ghuri: Eine letzte Chance?
Unter Sultan al-Ghuri (1441/1446 bis 1516, reg. 1501 bis 1516) sah es noch einmal so aus, als könnten die Mamluken die Kurve kriegen. Die Einnahmen aus Steuer- und Zollerhöhungen steckte er in die Befestigung der Städte wie Kairo oder Alexandria und das Militär. Zur Sicherung des Handels schloss er Bündnisse. Zum einen mit den Herrschern Südarabiens und Gujarats in Nordwestindien. Das ging gegen die Portugiesen, die im Roten Meer gegen die muslimischen Händler vorgingen und so die ägyptischen Zolleinnahmen schmälerten. Zum anderen mit dem safawidischen Schah Ismail I. von Persien (1487 bis 1524, reg. 1501 bis 1524) gegen die Osmanen. Die Safawiden herrschten von 1501 bis 1722 in Persien und etablierten dort den schiitischen Islam als Staatsreligion. Die Folgen erleben wir noch heute.
Beide Bündnisse halfen am Ende nicht wirklich. 1507 wurde die Mittelmeerflotte, 1509 die im Roten Meer von den Portugiesen vernichtend geschlagen. Auf der anderen Seite konnnten sich die Osmanen am 24. August 1516 in der Schlacht von Mardsch Dabiq nördlich von Aleppo durchsetzen. Damit war das Schicksal der Mamluken besiegelt. Al-Ghuri starb während der Schlacht an einem Schlaganfall.
Der osmanische Herrscher Selim I. (1470 bis 1520, reg. 1512 bis 1520) bot nun Frieden gegen die Anerkennung der osmanischen Oberhoheit an, allein die Mamluken lehnten alle Verhandlungen ab. So kam es am 23. Januar 1517 vor Kairo zur Schlacht von Raydaniyya, die sie verloren. Auch bei Gizeh gab es eine Niederlage. Dabei geriet der letzte mamlukische Sultan Tuman Bay II. (etwa 1476 bis 1517, reg. 1516 bis 1517) in Gefangenschaft und wurde am 14. April 1517 gehängt. Das mamlukische Reich hatte sein Ende gefunden.
Wir haben die Geschichte der Mamluken erzählt, ohne auf die Besonderheit dieser Gruppe näher einzugehen. Dabei lohnte sich dies sicherlich, wenn wir bedenken, dass hier über 250 Jahre lang eine turkstämmige Elite über eine mehrheitlich arabische Bevölkerung geherrscht hat und diese Elite sich überdies aus freigelassenen Militärsklaven zusammensetzte. Mamluk konnte wie gesagt nur werden, wer außerhalb des islamischen Herrschaftsbereichs als Nichtmuslim geboren, dann versklavt wurde, zum Islam konvertierte und nach der Freilassung ritterlich ausgebildet wurde. Dieses eigentlich wenig elitär klingende Spezifikum sorgte jedoch auf der einen Seite für einen engen Zusammenhalt, wie wir ihn vielleicht aus der Herrschaft der Vandalen in Nordafrika erinnern. Auf der anderen Seite war dies aber auch ein Grund für die starken Rivalitäten zwischen den einzelnen Familien, die sich in vielen Nachfolgekämpfen manifestierten.
Nicht mehr Herrscher, aber noch dabei
Wir werden den Mamluken mindestens noch einmal begegnen, da sie nicht nur in Ägypten, sondern in der Zeit von 1206 bis 1526, also etwa dem gleichen Zeitraum auch in Indien mit dem Sultanat von Delhi ein mächtiges Reich aufbauen konnten.
In Ägypten spielten sie auch nach der Machtübernahme durch die Osmanen eine wichtige Rolle in der Verwaltung der Provinz und gehörten noch zur Zeit des Ägyptenfeldzugs Napoleons 1798 zur lokalen Herrscherelite. Erst 1811 wurden sie von Muhammad Ali Pascha (um 1770 bis 1849, amt. 1805 bis 1848) in brutaler Manier endgültig von der Macht verdrängt.
Mit unserer Reise durch die islamischen Reiche sind wir langsam auf der Zielgeraden, obwohl es noch viel zu erzählen gäbe. Eine – als noch unvollständig gekennzeichnete – Aufstellung islamischer Dynastien kommt allein für den Zeitraum bis zu Beginn des 16. Jahrhunderts, den wir bislang betrachtet haben, auf über einhundert Einträge. Einigen dieser Reiche werden wir noch begegnen, wenn wir uns mit dem asiatischen Raum oder dem Osmanischen Reich beschäftigen. In Indien und bei den mongolischen Herrschern war der Islam durchaus populär. Andere sind einfach zu klein, zu regional begrenzt in ihrem Einfluss, als dass wir sie hier näher betrachten können. Die Bawandiden herrschten beispielsweise 700 Jahre lang, ihr Herrschaftsgebiet südlich des Kaspischen Meeres war allerdings so klein, dass wir sie getrost vernachlässigen können.
Zum Abschluss werden wir uns in den nächsten drei Folgen noch einmal um den Westen kümmern und schauen, wie es mit den Muslimen in Spanien und Nordwestafrika weiterging.
Bildnachweise:
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Motiv: Zitadelle von Qaitbay, Alexandria (Ägypten). Erbaut im 15. Jahrhundert auf den Ruinen des Pharos von Alexandria.
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Quelle: Wikimedia Commons
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Urheber: Roland Unger (Aufnahme von 2005)
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Bearbeitung: Unverändert übernommen.
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Abrufdatum: 16.04.2026


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