05 - Kleinasien und Griechenland
Nach Alexanders Tod bricht sein Weltreich auseinander. Die Diadochen kämpfen um Macht, Territorien und Legitimität – und formen die hellenistische Welt, die Jahrhunderte bestehen wird.
Der Indienfeldzug zeigt Alexanders Grenzen auf: erschöpfte Truppen, gewaltige Entfernungen und politische Spannungen. Nach dem Rückzug folgt sein früher Tod – und das Ende einer Ära.
Nach Gaugamela fällt das Herzstück des Perserreiches. Alexander übernimmt die Macht, zerstört Persepolis und beginnt, das Reich der Achämeniden umzubauen.
Von Tyros bis Memphis: Alexander nutzt Gewalt und Diplomatie, um alte Machtstrukturen zu übernehmen und neue zu schaffen. Ein Feldzug, der zwei Weltregionen verändert.
Alexander trifft auf Dareios – und gewinnt. Issos wird zum politischen Wendepunkt, der den Weg nach Phönizien und Ägypten öffnet. Ein Meilenstein der Weltgeschichte.
Bevor Alexander kam, schuf Philipp II. die Grundlage: Militärische Reformen, politische Allianzen und ein geschicktes Vorgehen machten Makedonien zur dominierenden Kraft Griechenlands.
Nach Alexander entstehen neue Philosophieschulen, die sich auf Alltag, Ethik und Lebenskunst konzentrieren. Stoiker, Epikureer, Peripatetiker – Philosophie für praktische Politik und persönliche Lebensführung.
Drei Athener Denker, die die Welt sortierten: Sokrates, Platon und Aristoteles verändern Philosophie und Politik – und Athen weiß nicht recht, was es davon halten soll.
Zu den Vorsokratikern gehörten auch Pythagoras und den Atomisten – Denker, die Logik, Zahlen, Sein und Materie neu interpretierten und die Philosophie entscheidend prägten.
Bevor Sokrates sprach, suchten andere nach Antworten. Dieser Teil stellt die frühen Denker und ihre revolutionären Ideen vor – von Naturphilosophie bis kosmischer Ordnung.