Artikel mit dem Tag "Abbasiden"
Während die Macht der Abbasiden in Bagdad verblasste, stiegen in Ägypten neue Dynastien auf. Ahmad ibn Tulun wagte den ersten Schritt in die Autonomie, doch erst die Fatimiden veränderten die Landkarte des Islam.
Eine Ära des Umbruchs: Die Seldschuken als neue Schutzmacht des Islam, Eroberungszüge der Mongolen und der Untergang des abbasidischen Kalifats in Bagdad.
Einst herrschten sie über ein Weltreich, doch im 9. und 10. Jahrhundert wurden die Abbasiden-Kalifen zum Spielball ihrer eigenen Generäle. Es war eine Ära der Verschwörungen, der Sklavenaufstände und des Aufstiegs mächtiger Militärdynastien wie der Buyiden. War das Kalifat am Ende nur noch eine prachtvolle Fassade für eine knallharte Militärdiktatur? Eine Reise durch die unruhigen Zeiten von Samarra bis Bagdad.
Das Goldene Zeitalter des Islam war geprägt von wissenschaftlichen Höchstleistungen im „Haus der Weisheit“, aber auch von tiefen politischen Rissen. Dieser Artikel beleuchtet das Erbe Harun ar-Raschids, die strategische Reichsteilung von 802 und den Aufstieg al-Mamuns, dessen Herrschaft zwischen rationaler Philosophie und religiöser Inquisition schwankte.
929 krönte sich Abd ar-Rahman III. in Córdoba zum Kalifen – ein politischer Schachzug gegen die Fatimiden. Während Córdoba mit der Mezquita und Almansors Feldzügen glänzte, revolutionierten die Abbasiden im Osten das Reich: Mit Bagdad als neuer Hauptstadt, persischen Eliten an der Macht und einem brutalen Machtwechsel, der die Umayyaden auslöschte.