Nach der Eroberung Konstantinopels 1204 fliehen byzantinische Würdenträger nach Nikaia und gründen ein Exilreich. Die Laskariden und Michael VIII. Palaiologos kämpfen gegen Lateiner, Seldschuken und Bulgaren und erobern 1261 Konstantinopel zurück. Das ist nicht einfach: Versuch einer Kirchenunion, Exkommunikation und neue Feinde wie Karl von Anjou.
Der Vierte Kreuzzug endet nicht in Jerusalem, sondern vor den Mauern Konstantinopels. Intrigen, Schulden und Machtspiele führen 1204 zur Plünderung der byzantinischen Hauptstadt – einem Wendepunkt der mittelalterlichen Weltgeschichte.