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(161) Mohammed

Mohammeds Geschichte zu erzählen ist nicht so ganz einfach. Erster Chronist war im 8. Jahrhundert Ibn Ishaq (699/700 bis 767/768), mit vollem Namen Abu Abd Allah Mohammed ibn Ishaq ibn Yasar al-Muttalibi, der Fakten, aber auch Legenden zusammentrug. Je mächtiger der Islam wurde, desto verklärter wurde die Vita des Propheten geschildert, so dass wir heute Schwierigkeiten haben, zwischen dem zu unterscheiden, was war und was gewesen sein soll. Mohammeds Anhänger sollten in den nächsten Jahrzehnten und Jahrhunderten auch die politische Weltgeschichte maßgeblich verändern. Schauen wir also, wie alles begann.

 

Herkunft

Mohammed war ein Mitglied des Quraisch-Stammes, des führenden Clans in Mekka. Die Stadt lag an einem Knotenpunkt von Karawanenstraßen und lebte vom Handel. Es kamen viele Fremde in die Stadt, man wusste einiges von der Welt.

 

Mohammeds Vater starb noch vor seiner Geburt, seine Mutter, als er sechs Jahre alt war. Nachdem zwei Jahre später auch sein Großvater starb, wuchs der Junge bei seinem Onkel Abu Talib ibn Abd al-Muttalib (etwa 535 bis 619), Anführer des Banu Hasim Clans der Quraisch auf. Mohammed begleitete Karawanen bis nach Syrien, wo er auch christliche Gemeinden kennenlernte. Der Handel brachte ihm einigen Wohlstand und so konnte Mohammed mit 25 Jahren die gut zehn Jahre ältere, wohlhabende Witwe Chadidscha bin Chuwailid (etwa 554 bis 619) heiraten. Ein sozialer Aufstieg.

 

Mohammed werden sieben Kinder zugeschrieben, fünf Töchter und ein Sohn sollen von Chadidscha sein, ein Sohn, Ibrahim ibn Mohammed (630 bis 632), von Maria al-Qibtiyya (gest. 637), von der nicht alle glauben, dass sie wirklich mit Mohammed verheiratet war. Weiterhin bezweifeln insbesondere die Schiiten, dass Chadidscha aufgrund ihres Alters noch so viele Kinder bekommen hat. Bei einigen der Mohammed zugeschriebenen Kinder mag es sich danach also um Pflegekinder gehandelt haben. Gesichert scheint aber, dass alle späteren Nachfahren Mohammeds von seiner Tochter Fatima bint Mohammed (605 oder 612/615 bis 632) abstammen. 

 

Gabriel setzt sich durch

Angeblich im Alter von 40 Jahren, also etwa 15 Jahre nach seiner Heirat mit Chadidscha kam es zur entscheidenden Wende im Leben Mohammeds. Er wurde zum Aussteiger. Die Zahl 40 spielt bei den semitischen Völkern und auch in Griechenland eine große Rolle, da man mit diesem Alter ein Stadium der Vollkommenheit erreicht habe. Auch in Deutschland ist dies ja das Alter, das einen befähigt, Bundespräsident zu werden. Es mag also durchaus sein, dass die Altersangabe bei Mohammed eine gewünschte, ins Narrativ passende war und nichts mit der Realität zu tun hat.

 

 Im Traum erschien Mohammed der Erzengel Gabriel, der ihn aufforderte »Trag vor im Namen deines Herrn, der erschuf, erschuf den Menschen aus einem Blutklumpen! Trag vor, denn dein Herr ist im Guten unübertrefflich, der durch das Schreibrohr nahe brachte, den Menschen lehrte, was er nicht wusste!«. Zunächst weigerte sich Mohammed. Auch wir wären bei solch einer Botschaft ansatzweise verwirrt. Nachdem Gabriel ihn aber so fest in ein Seidentuch drückte, dass Mohammed glaubte, sterben zu müssen, stimmte dieser dann doch zu.

 

Zunächst zweifelte er, wie er mit diesen Offenbarungen nun genau umgehen sollte, zumal diese erst einmal wieder ausblieben. Gabriel kehrte dann aber doch zurück und wiederholte seine Mahnungen. Nach intensiver Selbstprüfung, die er als Eremit zurückgezogen in der Wüste absolvierte, entschloss sich Mohammed schließlich, der Weisung des Engels zu folgen. Der Erfolg war eher so semi, die Mekkaner hatten nichts als Spott und Ablehnung für ihn übrig. Das hatte recht profane Gründe.

 

Geld regiert die Welt

Mohammed war sicherlich ein charismatischer Mensch. Die Einwohner der Handelsstadt befürchteten aber wirtschaftliche Einbußen, wenn die Pilger nicht mehr zur Kaaba, dem Heiligtum Mekkas kommen würden. Auch das Gebot, Almosen zu geben, um im Jenseits dafür belohnt zu werden, griff erst einmal nicht. Die Kaufleute waren da deutlich pragmatischer und an der Gegenwart orientiert. Belohnungen, die man erst in einem merkwürdigen »Jenseits« bekäme, an das viele gar nicht glaubten, schienen nicht sehr attraktiv. Die Taube auf dem Dach saß doch sehr hoch.

 

So war zu Beginn die Anhängerschaft des Propheten, der sich auf den  Stammvater Abraham berief und Moses und Jesus als Familienmitglieder ansah, sehr überschaubar, zumal Mohammed selbst keine Wunder vollbringen konnte. Das hätte sicherlich geholfen. So waren es neben seiner ersten Frau Chadidscha (insgesamt hatte er angabegemäß zehn Gemahlinnen) vor allem sein Vetter und als Ehemann Fatimas auch sein Schwiegersohn Ali ibn Abi Talib sowie Abu Bakr (um 573 bis 634), der Vater von Mohammeds dritter Frau Aisha bin Abi Bakr (614 bis 678), der eigentlich Abd Allah ibn Abi Quhafa hieß. Von Ali und Abu Bakr werden wir noch hören.

 

Ein großes Hindernis war sicherlich, dass Mohammed durch das Beharren auf einem strikten auf Allah konzentrierten Monotheismus an den von allen akzeptierten Traditionen rüttelte. Es gab viele den unterschiedlichsten Göttern gewidmete Heiligtümer. Die Stämme und Clans, die diese »verwalteten«, sahen in Mohammeds Forderungen einen Angriff auf ihre Werte, Rechtsnormen und nicht zuletzt auch auf ihre Einkünfte.

 

Zuwachs

Mit der Zeit wuchs die Anhängerschaft. Vornehmlich kamen Menschen aus der Unterschicht zu Mohammed, die dort insofern eine deutliche soziale Aufwertung erfuhren, als dass für Mohammed im Glauben vor Gott alle gleich waren. Wir erkennen eine Parallele zum frühen Christentum. Da die Stadtväter der Bewegung weiterhin feindlich gegenüberstanden, flohen einige nach Äthiopien in das Reich von Aksum, wo der dortige christliche König, der in den Quellen als Najashi, Armah oder Ashama ibn Abjar (reg. 614 bis 630) auftaucht, sie freundschaftlich aufnahm.

 

Die Hidschra

Die Lage in Mekka blieb für Mohammed unerfreulich. Im Jahr 619 starben sowohl seine Frau Chadidscha als auch sein Onkel Abu Talib, bei dem er ja seine Kindheit verlebt hatte. Mohammed beschloss, der Stadt den Rücken zu kehren.

 

Seine Versuche, bei anderen Stämmen Schutz zu finden, gestalteten sich aber äußerst schwierig. Die Feindschaft der Quraisch und Mohammeds unbedingter religiöser Führungsanspruch schreckten viele ab. Am 16. Juli 622 zog er gut vierhundert Kilometer nach Norden in die Oase Jathrib, später Medina, offiziell al-Madina al-munawwara, »die erleuchtete Stadt« genannt. Per Luftlinie wären es 337 Kilometer, aber fliegen konnte der Prophet nicht. Mit den Wundern hatte er es ja nicht so. Dieser als Hidschra (»Auswanderung«) bekannte Schritt ist der Startpunkt der bis heute gültigen islamischen Zeitrechnung.

 

Mohammed als Mediator

Im zur Hälfte von Juden bewohnten Jathrib fand er eine angespannte Situation vor, die er zum eigenen Nutzen gestalten konnte. Es herrschte ein heftiger Streit zwischen zwei arabischen Stämmen. Man wählte Mohammed zum neutralen Schlichter und er wurde dieser Aufgabe gerecht. Ihm gelang es, mit der Idee, sich in dem Glauben an einen einzigen Gott zu vereinen, eine Gemeinschaft gegenseitiger Solidarität zu schaffen. Der jüdischen Bevölkerung war diese Idee nicht neu, sie folgten Mohammed in seine neue Lehre. Durch immer weitere Offenbarungen gestaltete er diese Schritt für Schritt weiter aus. Nicht mehr die Vorbereitung auf das Jenseits stand im Mittelpunkt, sondern die Ausgestaltung des irdischen Lebens. Regelmäßiges Zähneputzen und das Händewaschen nach dem Sex waren jetzt die Botschaften des Propheten. Wenn Jesus sagte: »Mein Reich ist nicht von dieser Welt«, beschränkte sich Mohammed nicht auf das Jenseitige. Die Trennung von Religion und weltlicher Macht fand in seiner Lehre nicht statt, ein gravierender Unterschied mit Folgen.

 

Kämpfe

Zum diesseitigen Leben gehören – leider – auch Kampf und Gewalt. Hatte Mohammed zunächst seinen Anhängern geboten: »Haltet Eure Hände (vom Kampf) zurück …«, so änderte er mit der Zeit seine Meinung und erlaubte den Kampf gegen die Ungläubigen. Die saßen für ihn zunächst in Mekka. So griff er mit seinen Getreuen mekkanische Karawanen an. Die Einwohner Jathribs selbst waren an diesen Unternehmungen zu Beginn nicht beteiligt, hatten sich aber verpflichtet zu helfen, sollte Mohammed seinerseits angegriffen werden.

 

624 kam es zur Schlacht von Badr. Erneut sollte eine aus Syrien zurückkehrende mekkanische Karawane überfallen werden. Obwohl die Kaufleute einen Hinterhalt organisiert hatten, siegte Mohammed, diesmal wohl mit Unterstützung der Einwohner Medinas. Dieser Sieg gegen einen überlegenen Gegner bestärkte Mohammed und seine Gefolgsleute in dem Glauben, Gott auf ihrer Seite zu haben. Die Mekkaner waren davon merkwürdigerweise noch nicht überzeugt und holten zum Gegenschlag aus. Beim Berg Uhud unterlag Mohammed im folgenden Jahr. Sein Onkel Hamza ibn Abd al-Muttalib (567 bis 625) wurde getötet, Mohammed selbst verwundet. Auch wenn Mekka den Erfolg nicht zur völligen Vernichtung Medinas nutzte, war die Niederlage für die Muslime doch hart. So weit her war es dann mit der Unterstützung Gottes wohl doch nicht. 

 

Der Konflikt schwelte weiter, Mohammed griff weiter Karawanen an und Mekka plante die Vernichtung Medinas. 627 erschien eine große mekkanische Streitmacht vor Medina, die aber nichts ausrichten konnte. Mohammed hatte einen Graben rund um die Stadt ausheben lassen, den die Angreifer nicht überwinden konnten. Nach zwei Wochen vergeblicher Belagerung zog man wieder ab.

 

Waffenstillstand

Im darauffolgenden Jahr näherten sich beide Seiten ein wenig an. Mohammed hatte mit 1400 Anhängern versucht, eine Pilgerfahrt nach Mekka zu unternehmen, was die Quraisch unterbanden. Man vereinbarte daraufhin 628 im Vertrag von al-Hudaibiyya einen Waffenstillstand und garantierte sich gegenseitig Sicherheit. Mohammed würde keine Karawanen der Quraisch mehr angreifen, im Gegenzug dürften seine Anhänger Pilgerfahrten nach Mekka unternehmen. Eine zusätzliche Bedeutung erhält diese Vertrag, weil Mohammed hier das erste Mal als gleichberechtigter Partner anerkannt wurde.

 

Kritik erntete Mohammed mit der Klausel, diejenigen Muslime auszuliefern, die ohne Erlaubnis ihrer Schutzpatrone – also der Oberhäupter der Familien, für die sie arbeiteten – nach Medina geflohen waren. Der arabische Begriff Muslim (weiblich: Muslima) bedeutet ja »Jemand, der sich Gottes Anweisungen unterworfen hat«. Solch explizit gottesfürchtige Menschen ihres Schutzes zu berauben, das hatte schon ein wenig Geschmäckle, vor allem, wenn man gerade als Religionsgründer unterwegs ist.

 

Die erste Eroberung

Seine Anhänger hatte der Prophet noch nicht so ganz hinter sich. Vielleicht um ein prägendes Abgrenzungskriterium zu schaffen, gab er nach einer entsprechenden göttlichen Offenbarung bekannt, man möge künftig in Richtung Mekka und dem dortigen Heiligtum der Kaaba beten und nicht mehr in Richtung Jerusalem. Dies war eine wichtige identitätsstiftende Abgrenzung zu den Juden und Christen.

 

Zudem suchte Mohammed, gemeinsame Erfolge zu erzielen, was ja bekanntermaßen dem Zusammenhalt sehr zuträglich ist. Ohne Angst vor mekkanischen Angriffen zog er gegen die hauptsächlich von Juden bewohnte Oase Chaibar, die mit verantwortlich für den Angriff des Jahres 627 gewesen war. Es gelang im Rahmen dieses Teambuildings schließlich, die Oase einzunehmen: die erste Eroberung in der langen Kette der muslimischen Erfolge der nächsten Jahre.

 

Zwischen Muslimen und Juden wurde ein Vertrag geschlossen. Letztere mussten künftig die Hälfte ihrer Erträge abgeben – ein Fünftel direkt an Mohammed. Dafür konnten sie dann in ihrem Siedlungsgebiet verbleiben. Nach diesem Muster sollten auch künftige Eroberungen der Muslime behandelt werden. An dieser Stelle klappte es aber nicht, die Juden hielten sich nicht an die Vereinbarung und wurden in Folge vertrieben.

 

Chaibar ist im Übrigen heute noch fest in den Köpfen einiger islamischer Kreise verankert. Einige der Raketen, mit der der Iran und die Hisbollah Israel angriffen, tragen den Namen Khaibar Shekan. Auf der anderen Seite weist Chaibars Geschichte bis ins 3. und 4. vorchristliche Jahrtausend zurück, da Reste von Befestigungsanlagen aus dieser Zeit erhalten sind.

 

Abraham ein Muslim?

Den Kampf mit den Juden führte Mohammed nicht nur auf militärischer Ebene. Er beanspruchte deren Stammvater Abraham gänzlich für seine Lehre. Abraham sei der Ur-Muslim, der den mystischen Schwarzen Stein, einen Meteoriten, in die Kaaba eingebaut und dort auch gebetet habe. Damit war der Islam plötzlich nicht mehr die jüngste, sondern die älteste der monotheistischen Religionen.

 

Mekka fällt

Nun lief es für Mohammed. Als Nächstes fiel ihm Mekka zu. Viele der Armen waren bereits zu ihm geflohen, die Machtbasis der Oberschicht begann zu erodieren. Im März 629 zog der Prophet mit 2.000 Anhängern erneut auf eine Pilgerfahrt nach Mekka. Das Recht hatte er sich ja im Vertrag von al-Hudaibiyya zusagen lassen. Die Mekkaner hatten für diese drei Tage die Stadt verlassen, um Zwischenfälle zu vermeiden.

 

Nachdem auch die ersten Mitglieder der Oberschicht zum Islam konvertierten, war es für Mohammed Anfang 630 kein größeres Problem mehr, die Stadt unter seine Herrschaft zu bringen. Er brach den Widerstand durch das Versprechen einer Amnestie für alle, die sich nicht in die Kämpfe einmischten. So kamen lediglich 28 Mekkaner bei der Eroberung ums Leben, die anderen flüchteten oder unterwarfen sich. Mohammed »reinigte« das Heiligtum Kaaba von den alten Götterbildern, lediglich Allah - arabisch für »Gott« – sollte hier künftig verehrt werden.

 

Eine Schlacht

Nach der Eroberung konnte Mohammed nicht nur die Quraisch, sondern auch die Stämme in der Umgebung Mekkas hinter sich bringen. Bei Hunain gelang 630 ein wichtiger Sieg gegen die Stämme der Hawazin, Banu Nasr und Thaqif. Dann wandte er sich nach Norden.

 

Keine Schlacht, und doch Erfolg

In der Gegend von Tabuk im Nordwesten Saudi-Arabiens, nahe der jordanischen Grenze, wollte er gegen byzantinische Truppen kämpfen, die sich jedoch nicht blicken ließen. Gleichwohl war der Feldzug durchaus erfolgreich, da sich viele Stämme angesichts des großen muslimischen Heeres der neuen Religion anschlossen oder sich zumindest – gegen die Zahlung eines Tributs und Beibehaltung der bisherigen Religion – Mohammed unterwarfen. Es spricht einiges dafür, dass dieser Feldzug eine innenpolitische Dimension hatte. Die Existenz eines äußeren Feindes sollte den Zusammenhalt der unterschiedlichen, traditionell sehr auf Eigenständigkeit und Unabhängigkeit pochenden beduinischen Stämme unter Mohammeds Herrschaft festigen.

 

Ein plötzlicher Tod

Am 8. Juni 632 starb Mohammed. Zuvor hatte er noch eine Wallfahrt nach Mekka unternommen, bei der die Riten der Wallfahrtszeremonie unter Einbezug vorislamischer Bräuche festgelegt wurden. Mohammed erkrankte im Anschluss sehr plötzlich und starb im Haus seiner dritten und jüngsten Frau Aisha.

 

Sein plötzlicher Tod sorgte für ziemliche Verwirrung unter seinen Anhängern. Die umma genannte Gemeinschaft der Muslime war ja noch sehr jung. Es gab noch keine Regeln und Verfahren, wie mit einer solchen Situation umgegangen werden sollte. Wie das dann ausging, darauf blicken wir das nächste Mal.

Bildnachweise:

Vorschaubild:

https://de.wikipedia.org/wiki/Mohammed#/media/Datei:Calligraphic_representation_of_Muhammad's_name.jpg  (abgerufen am 03.01.2026)

Islamische kalligraphische Darstellung mit dem Namen „Mohammed“ und der zugehörigen Eulogie (Segenswunsch)

Quelle: Von Bakkouz in der Wikipedia auf Arabisch - Übertragen aus ar.wikipedia nach Commons., Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=44385857

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